9 tolle Tübingen-Tipps für einen gelungenen Tagesausflug!
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Was sollte man bei einem Tagesausflug in die Universitätsstadt unbedingt gesehen haben? In Tübingen gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Historische Gebäudeb malerische Fachwerkhäuser, informative Museen, lebendige Studentenviertel: Mit der Bahn ist Tübingen klimafreundlich erreichbar und die Innenstadt nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt. Ebenfalls lohnt es sich, einen Blick vor die Tore der Stadt am Neckar zu werfen.

Die Weinberge im Ortsteil Unterjesingen laden zu einer aussichtsreichen Weinbergwanderung ein. Denn der Weinanbau in Tübingen kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Ihr möchtet Tübingen an nur einem Tag entdecken? Dann stellen wir euch nun die Top 9 Sehenswürdigkeiten der Universitätsstadt am Neckar ein wenig genauer vor!
Die Top 9 Sehenswürdigkeiten in Tübingen an einem Tag besuchen
Ihr möchtet Tübingen an nur einem Tag kennenlernen? Dann empfehlen wir euch den Besuch dieser 9 beliebten und tollen Sehenswürdigkeiten!
1. Neckarbrücke und Platanenallee
2. Marktplatz mit historischem Rathaus
3. Schloss Hohentübingen
4. Ammergasse
5. Stadtmuseum Tübingen
6. Museum Hölderlinturm
7. Weinberge Unterjesingen
8. Früchtetrauf: Premiumwandern in Tübingen
9. Naturpark Schönbuch: Radtour nach Herrenberg

1. Tübingen an nur einem Tag entdecken: Highlights Neckarbrücke und Platanenallee
Ihr kennt das sicherlich auch: Bei einem Städtetrip gibt es immer diese typischen Postkartenmotive, die jeden Besucher anziehen. In Venedig die Rialtobrücke, in Köln der Dom und in Tübingen ist es der Anblick der malerischen Häuserzeile von der Neckarbrücke. Die Neckarbrücke liegt zwischen dem Stadtzentrum und Bahnhof und ist alleine schon aufgrund dessen einer der meistbesuchten Orte der Universitätsstadt.

Die sich im Wasser des Neckars spiegelnde Häuserzeile ist das wohl beliebteste Fotomotiv für Touristen. Auf beiden Neckarseiten laden Restaurants, Biergärten, Cafès und Eisdielen zum Verweilen ein. Von der Brücke aus führt eine Treppe hinunter zur Platanenallee auf der Neckarinsel, auf welcher etwas weniger Trubel herrscht. Zwischen den Platanen sind zahlreiche Bänke aufgestellt, wo ihr euch nicht nur an heißen Sommertagen ein wenig Abkühlung verschaffen könnt.


Auf dem gegenüberliegenden Neckarufer befindet sich eine der Anlegestellen der berühmten Stocherkähne. Ein Hauch von Venedig könnt ihr bei einer Stocherkahnfahrt erleben. Diese Flachboote erhielten ihren Namen aufgrund der Stocherstangen, mit denen der Stocherer das Boot bewegt. Ein besonderes Spektakel ist das einmal im Jahr stattfindende Stocherkahnrennen. Vor dem Rennen findet eine Kostümparade statt. Das beste Kostüm sowie der beste Kahn werden prämiert. Der Sieger erhält einen Wanderpokal und ein Fass Bier.
2. Marktplatz Tübingen mit historischem Rathaus
Wer sich von der Neckarbrücke in Richtung Marktplatz mit historischem Rathaus bewegt, kommt an zahlreichen schönen und jahrhundertealten Fachwerkhäusern vorbei. In vielen dieser Häuser befinden sich Geschäftslokale und Restaurants, während die Obergeschosse häufig bewohnt sind. Etwas versteckt liegt z.B. die Cocktailbar „Bartista“. Hier könnt ihr in der ersten Etage am Fenster Platz nehmen und z.B. bei einem leckeren „Früchtetrauf-Spritz“ anderen Touristen beim Flanieren zuschauen.


„Was ist denn der Früchtetrauf?“ werden sich nun einige fragen. Die Antwort auf diese Frage erhaltet ihr in unserem noch folgenden Tübingen Sightseeing-Tipp Weinberge in Unterjesingen. Wer einige Meter durch die schmucken Altstadtgassen geschlendert ist, erreicht den Marktplatz mit seinen pittoresken Häuserzeilen. Das wohl markanteste Gebäude ist das historische Rathaus. Es wurde einst zweistöckig im Stil des alemannischeb Fachwerkbaus errichtet. Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Nach und nach wurde es immer wieder erweitert. Im Laufe der Jahrhunderte diente es u.a. als württembergisches Hofgericht, Verkaufsraum von Gerbern, städtisches Salzlager, Gefängnis und als Gericht und Rat der Stadt Tübingen.


Am gesamten Markplatz laden diverse Restaurants und Bars zu einem Besuch ein. Vor allem um den Neptunbrunnen ist häufig nur mit ein wenig Glück ein freier Sitzplatz zu ergattern. Der Renaissance-Brunnen kann auch auf über 400 Jahre Existenz zurück schauen. Vom Marktplatz aus sind es nur wenige Meter Entfernung bis zur zumindest baulich gesehen größten Sehenswürdigkeit Tübingens, dem Schloss Hohentübingen.
3. Tübingen an einem Tag entdecken: Schloss Hohentübingen
Wer Tübingen mit der Bahn bereist kann es schon direkt vom Bahnhof sehen: das Schloss Hohentübingen. Das Schloss liegt auf einem Bergsporn, erinnert optisch eher an eine Burg und fungierte tatsächlich auch zwischenzeitlich als solche. Die Geschichte der Burg kann bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Ursprünglich wohnten hier u.a. die württembergischen Herzöge. Heute dient es vor allem der Universität Tübingen mit dem Institut der Klassischen Archäologie sowie dem Museum Alte Kulturen.


Wer nach einem anstrengenden Stadtbummel ein wenig Schatten, Ruhe und die vielleicht beste Aussicht auf Tübingen und Umgebung sucht, der wird am Schlossvorplatz fündig. Auf mehreren Bänken darf pausiert und die Weitsicht genossen werden.

Vom Schloss Hohentübingen schlendern wir zurück in Richtung Innenstadt und besuchen nun die belebte Ammergasse.
4. Sightseeing-Tipps für Tübingen: Ammergasse
Bei der Ammergasse handelt es sich um eine ca. 170 Meter lange, recht belebte Kopfsteinpflastergasse mit vielen kleinen Lokalen und Geschäften. Namensgeber der Gasse ist der Ammerkanal. Der Kanal wurde vor über 500 Jahren angelegt und belieferte den Stadtteil mit dem Wasser der Ammer. Damals gab es noch keine Feuerwehren oder Wasserkanäle, sodass das der Kanal als Löschwasser-, Entwässerungs- und Gewerbekanal diente.
Der Kanal gilt als prägend für die Entwicklung der Stadt. Zahlreiche kleine Brücken führen zu den bewohnten und bewirtschafteten Gebäuden. Früher gingen hier Gerber und Färber ihrer Arbeit nach, heute herrscht häufig studentisches Flair dank der zahlreichen Gastrobetriebe. Wer noch mehr über die Geschichte der Stadt Tübingen erfahren möchte, sucht am besten das Tübinger Stadtmuseum auf.
5. Tübinger Geschichte erleben: Stadtmuseum Tübingen
Das Tübinger Stadtmuseum ist in einem früheren Kornhaus untergebracht. Neben zahlreichen Informationen zur Geschichte der Stadt und ihren Persönlichkeiten werden auch regelmäßig wechselnde Ausstellungen geboten. Und das Beste ist: Der Besuch vom Stadtmuseum ist kostenlos!


Zum Zeitpunkt unserer Anwesenheit z.B. konnten wir Einblicke in die Arbeit der Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger werfen. Sie war äußerst erfolgreich mit ihrer Scherenschnitt-Technik. Ihr bekanntester Film „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ feierte im Jahr 2026 sein 100jähriges Bestehen. Sie verstarb im Jahr 1981 in Dettenhausen im Landkreis Tübingen. Auf mehreren Ebenen werden im Stadtmuseum Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themenschwerpunkten geboten. Das Tübinger Stadtmuseum: Hier lohnt sich auf jeden Fall der Besuch!
6. Museum Hölderlinturm: Wo der berühmte Dichter Friedrich Hölderlin einst lebte
Friedrich Hölderlin, berühmter Dichter und Lyriker, wurde im Jahr 1770 in Lauffen am Neckar geboren und starb 1843 in Tübingen. Viele Jahre lebte und arbeitete er in der Universitätsstadt in einem Turm: dem heutigen Hölderlinturm, in welchem das nach ihm benannte Museum untergebracht ist. Ziemlich idyllisch liegt es direkt am Neckar und es ist interessant und aufschlussreich, sich auf die Spuren Hölderlins zu begeben.


Der Besucher begibt sich im Museum Hölderlinturm auf Zeitreise: Es werden Rückblicke gegeben auf Hölderlins Schaffen im Turm, seinen Umgang mit Besuchern, seine ersten Turmgedichte, die er während seines Studiums in Tübingen bereits schrieb. Regelmäßig finden im Museum Hölderlinturm auch unterschiedliche Veranstaltungen, wie z.B. Lesungen, statt. Auch der Eintritt ist, wie bereits das Tübinger Stadtmuseum, kostenfrei möglich und ein weiterer toller Sightseeing-Tipp, um die Geschichte der Stadt Tübingen ein wenig näher kennenzulernen.
7. Highlights in und rund um Tübingen: Weinberge in Unterjesingen
Innerhalb von lediglich ca. 10 Minuten kann mit der Bahn in den Tübinger Ortsteil Unterjesingen gefahren werden. Ein kleiner Geheimtipp; denn wer kommt beim Besuch der malerischen und kulturreichen Altstadt Tübingens schon auf die Idee, dass in Tübingen auch seit Jahrhunderten Weinbau betrieben wird? Es sind vor allem die Weinberge in Unterjesingen, die ertragreich sind und deren Weine auch häufig noch in den Tübinger Besenwirtschaften und Restaurants ausgeschenkt werden.


Wir befinden uns hier an den Südhängen des Schönbuchs und Spitzbergs. In den Weinbergen stehen zahlreiche „Wengerthäusle“; kleine Hütten, in denen Gerätschaften für den Weinanbau untergebracht sind. Für einige wenige Tage im Jahr dürfen die Winzer (schwäbisch: „Wengertler“) auch ihre vor Ort produzierten Weine in „Besenwirtschaften“ ausgeschenken. Hat der Winzer geöffnet, hängt er, gut sichtbar, einen Besen an seinem Häusle auf. Zumindest war dies früher so und wird heute eher mit Aushängen kundgetan. Der ca. 6 km lange Premium-Spazierwanderweg „Unterjesinger Wengertwegle“ führt u.a. durch die Weinberge und ist die perfekte Ergänzung zu einem Städtetrip nach Tübingen. Wer Tübingen nicht nur an einem Tag erkunden möchte und ein wenig Zeit mitbringt, der kann den Besuch der Region mit dem Wandern auf dem Früchtetrauf oder einer Radtour durch den Naturpark Schönbuch verbinden.
8. Outdoor-Tipp Tübingen: Wandern auf dem Früchtetrauf
Rund um Tübingen lädt der sogenannte „Früchtetrauf“ zum Wandern und Radfahren ein. Vor allem Wandern könnt ihr hier besonders gut: 4 Premiumwanderwege sowie 6 Premium-Spazierwanderwege sind mit dem ÖPNV von Tübingen aus sehr gut erreichbar. Früchtetrauf: Diesen Namen erhielt das Gebiet aufgrund der Tatsache, dass hier über 40.000 Obstbäume stehen.


Kirschen, Äpfel, Zwetschgen, Birnen: Ein echtes Streuobstwiesenparadies. Häufig könnt ihr auch regional erzeugte Produkte wie Säfte, Destillate, Aufstriche, Perlweine oder Streuobst-Cocktails wie den Früchtetrauf-Spritz verköstigen oder erwerben. Die Rundwanderwege kommen auf Längen zwischen 3 und 15 km und werden in verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Mehr Informationen erhaltet ihr im ausführlichen Erfahrungsbericht zum Wandern auf dem Früchtetrauf bei Tübingen.
9. Tübingen mit dem Rad erkunden: Durch den Naturpark Schönbuch nach Herrenberg radeln
Mit dem Naturpark Schönbuch grenzt ein großes Naherholungsgebiet an die Universitätsstadt an. Hier könnt ihr nicht nur wandern, auch das Radfahren ist recht beliebt. Ein sehr schöner Radweg führt in die ebenfalls malerische Altstadt Herrenbergs. Die Route trägt den Namen „Tausend Orte zum Verweilen“. Denn unterwegs gibt es zahlreiche Rastplätze, öffentliche Grillplätze und ruhige Orte, wo ihr fernab von Hektik, Stress und Trubel einer Großstadt die Seele baumeln lassen könnt.



Auch das Kloster Bebenhausen liegt auf der Strecke und ist einen Besuch wert. Diese Radtour endet nach fast 50 km in Herrenberg. Für die Strecke solltet ihr ca. 4 Stunden Fahrtzeit einplanen. Praktisch: Für die Rückfahrt nach Tübingen könnt ihr wiederum den ÖPNV nutzen. Die Ammertalbahn fährt auf direktem Wege wieder zurück nach Tübingen. Mehr Informationen findet ihr im ausführlichen Erfahrungsbericht über den Radweg „Tausend Orte zum Verweilen“.
* Dieser Beitrag wurde im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der Tourismus und Stadtmarketing Tübingen GmbH erstellt. Unsere geschilderten Erfahrungen entsprechen voll und ganz unserer Meinung














