In Kitzingen wandern: 5 tolle Tipps für Wanderungen in der Weinstadt am Main!

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In Kitzingen wandern: 5 tolle Tipps, Infos und Empfehlungen für Wanderungen an der Weinstadt in Unterfranken!

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Im unterfränkischen Kitzingen wandern: Die Weinstadt im Norden Bayerns lädt mit mediterranem Klima und fränkischer Gemütlichkeit zum Wandern ein. Seit Jahrhunderten werden an der Stadt am Main Weinberge bewirtschaftet und hochwertige Weine produziert. Nur logisch, dass z.B. der Kitzinger Weinwanderweg zum Erkunden der Weinhänge einlädt. Weinberge gibt es auch in Kitzingen-Sickerhausen zu entdecken. Und die vielleicht besten Aussichten auf die Kitzinger Landschaft hat man von der Bergkirche in Hohenfeld.

Wegmarkierung eines Wanderwegs an einem Baumstamm
In Kitzingen wandern: die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld!

In Kitzingen-Sulzfeld befindet sich mit der gleichnamigen „TraumRunde“ ein empfehlenswerter und abwechslungsreicher, ca. 12 km langer Wanderweg. Beginnend im historischen Ortskern von Sulzfeld bietet er nicht nur fantastische Aussichten auf das Fränkische Weinland. Weitere ungewöhnliche Highlights der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld sind zwei „Lost Places“. Ein ehemaliges Munitionslager des einst hier stationierten US-Militärs kann ebenso besichtigt werden wie deren ehemaliger Flughafen. Heute sind diese als sogenannte „Lost Places“ beliebte Motive für Fotografen.

Weinberge
Weinberge in Kitzingen im Herbst

Übersicht: In Kitzingen wandern

1. Wo liegt eigentlich Kitzingen?
2. In Kitzingen wandern (mit GPX-Tracks)

2.1 Kitzinger Weinwanderweg
2.2 TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld
2.3 Weinberge Sickershausen, Bergkirche Hohenfeld, Einkehr 

3. Sightseeing in Kitzingen
4. Restaurant-Tipp Kitzingen
5. Hotel-Tipp Kitzingen


Mann beim Wandern im Frühling
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1. In Kitzingen wandern: Unterwegs am Main in Unterfranken

Die Stadt Kitzingen liegt im Norden Bayerns im Regierungsbezirk Unterfranken, gut 20 km südöstlich von Würzburg gelegen. Landschaftlich geprägt ist die Weinstadt durch ihre Lage am Main und die Weinberge der Region. Bereits im Jahr 1482 wurde Kitzingen über seine Stadtgrenzen hinaus durch das Kitzinger Weingesetz bekannt (dazu später mehr).

Sitzbänke und Palmen an einem Fluss
In Kitzingen wandern: Hier lohnt sich auch ein Bummel am „Kitzinger Stadtbalkon“!
Sitzbank mit schöner Aussicht bei Sonnenschein
Tolle Aussichten dürfen beim Wandern in Kitzingen genossen werden!

Über 20.000 Einwohner zählt die Stadt im Jahr 2023, welche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch durch die Stationierung von ca. 25.000 US-Soldaten Bekanntheit erlangte. Auf der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld weisen heutige „Lost Places“ auf diesen Teil der Kitzinger Stadtgeschichte hin. Ein weng mehr über die Stadt Kitzingen erfahrt ihr in der Rubrik „Sightseeing in Kitzingen“.

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2. In Kitzingen wandern: Empfehlenswerte Wanderwege

Wo ihr in Kitzingen wandern könnt, das erfahrt ihr nun in den folgenden ausführlichen Wanderberichten. Besonders empfehlenswert sind der Kitzinger Weinwanderweg, die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld und die Weinberge in Sickershausen.

Kirchenturm unterhalb eines Weinbergs
Wanderweg durch die Weinberge in Kitzingen-Sickershausen.

Beginnen wir mit dem Kitzinger Weinwanderweg.

2.1 Kitzinger Weinwanderweg

Der Kitzinger Weinwanderweg beginnt gut 20 Minuten Fußweg von der Kitzinger Altstadt in nordwestlicher Richtung an der Alemannenstraße. Autofahrer können hier auch einen Parkplatz ansteuern. Der mit 4 km Wegstrecke vergleichsweise kurze Wanderweg führt zuerst unterhalb und nach der Hälfte des Weges, nach einem kleinen Aufstieg, oberhalb der Weinlage „Kitzinger Hofrat“ entlang.

Informationstafel zu einem Wanderweg in Kitzingen
Der Kitzinger Weinwanderweg führt einmal um die Weinlage „Kitzinger Hofrat“ herum.
Wengerterhaus an einem Weinberg
Ein Wengerterhäuschen oberhalb des Weinhangs.

Der Weg kann mit 19 Stationen aufwarten, welche Geschichten rund um den Wein und Weinanbau erzählen. Wir erfahren, dass vor allem die Sorten Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau und Domina angebaut werden. Links der Route plätschert sanft der Repperndorfer Mühlenbach entlang, während rechts alte Weinbergsmauern zu bestaunen sind.

Mauern an einem Weinberg
Alte Weinbergsmauer am Kitzinger Weinwanderweg
Kleines Häuschen an einem Weinberg
Besonders schön anzuschauen sind im Goldenen Herbst die herbstlichen Verfärbungen der Weinblätter.

Nach dem Pavillon liegt ein kleiner Aufstieg von wenigen Höhenmetern vor uns.

Winzergemeinschaft Franken: Frankenvinothek GWF

Oberhalb des Weinbergs angekommen, haben wir nun die Wahl. Entweder laufen wir den bestens ausgeschilderten Kitzinger Weinwanderweg wieder zurück in Richtung Stadt. Oder aber: Wer Lust auf ein Glas lokalen Wein verspürt, der kann an dieser Stelle einen Abstecher zur nur wenige Meter entfernten Winzergemeinschaft WGF unternehmen.

Eingang einer Vinothek
In der FrankenVinothek werden die regionalen Weine präsentiert.
Ausstellungsraum einer Vintothek in Kitzingen
Die lokalen Winzer präsentieren in modernem Ambiente ihre Weine. Diese können verköstigt und natürlich auch käuflich erworben werden.

Im modernen Ambiente präsentieren hier die fränkischen Winzer ihre regionalen Weine. Diese können vor Ort probiert und bei Gefallen natürlich auch käuflich erworben werden. Mehr Informationen zur Frankenvinothek GWF und ihren Öffnungszeiten findet ihr auf deren Internet-Auftritt.

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Zurück nach Kitzingen wandern

Wir folgen den markanten Wegmarkierungen vom Kitzinger Weinwanderweg oberhalb der Weinlage. Tolle Aussichten über die Reben haben wir auf der Strecke.

Blick über einen Weinberg
Blick im Herbst über die Weinlage „Kitzinger Hofrat“.
Ausblick über Weinberge in die Ferne
In Kitzingen wandern: Traumhafter Fernblick auf dem Kitzinger Weinwanderweg.

Eine Infotafel macht uns auf das im Jahr 1482 beschlossene „Kitzinger Weingesetz“, auch bekannt als „1. Fränkisches Weingesetz“ aufmerksam. Dieses wurde seinerzeit eingeführt, um der damals ausufernden Weinpanscherei ein Ende zu bereiten. Durch dieses Gesetz wurde Kitzingen über seine Grenzen hinaus bekannt.

Wengerterhaus auf einem Weinberg

Der Kitzinger Weinwanderweg, welcher bei zügigem Schritt in einer Stunde erwandert werden kann, endet nun wieder am Ausgangspunkt. Diese Tour ist ideal für einen Halbtagesausflug und kann natürlich mit der Einkehr in der Frankenvinothek oder einem Stadtbummel in Kitzingen ergänzt und erweitert werden. Hier findet ihr die Strecke vom Kitzinger Weinwanderweg mitsamt weiteren Informationen zum Nachwandern.

2.2 In Kitzingen wandern: TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld

Der vielleicht schönste Wanderweg in der Region Kitzingen ist die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld. Die ca. 12 km lange Strecke kann grundsätzlich in etwas mehr als drei Stunden erwandert werden.

Wegmarkierung vom Wanderweg TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld
Nun wandern wir auf der Traumrunde Kitzingen-Sulzfeld.

Aber u.a. halten die tollen Aussichten, der historische Ortskern von Sulzfeld und die „Lost Places“ am Wanderweg davon ab, die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld ohne Unterbrechung zu wandern.

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TraumRunde Kitzingen Sulzfeld: Historisches Sulzfeld

Start und Ziel der abwechslungsreichen Wanderstrecke ist die Eherieder Mühle, welche mit dem ÖPNV zu erreichen ist. Auch ein Wanderparkplatz steht hier bereit. Die TraumRunde ist als Rundwanderweg konzipiert, sodass ihr die Tour auch problemlos in Kitzingen-Sulzfeld starten könnt. Und ab Kitzingen-Sulzfeld stellen wir euch den Weg nun auch im Detail vor.

Zu Beginn und zum Ende der Tour wird durch die Weinberge gewandert. Doch es lohnt sich auch, eine Weile durch den von Kopfsteinpflaster geprägten Ortskern zu schlendern.

Verschiedene Türme und eine Stadtmauer
Ansicht auf die Gemeine Sulzfeld.
Altes Rathaus und ein kleiner Biergarten
Das Rathaus in Kitzingen-Sulzfeld.

Ebenso wie Kitzingen liegt Sulzfeld direkt am Main. Zum Ende der Wanderung darf in den Sommermonaten in einem Biergarten eingekehrt werden. Die Wellnessliegen am Main werden auch gerne von Radfahrern bei einer kleinen Verschnaufpause in Anspruch genommen.

Wellnessliege an einem Fluss
Direkt am Main stehen mehrere Wellnessliegen zum Entspannen bereit.

Starten wir jedoch die Wanderung der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld durch die Weinberge auf dem Cyriaskusberg. Einen Abstecher wert ist der ausgeschilderte Aussichtspunkt auf dem Frohnberg.

Durch die Weinberge zum Aussichtspunkt Frohnberg wandern

Zu unserer Anwesenheit im Oktober erstrahlen die Weinblätter in ihren typischen Herbstfarben. Trauben sind nur noch wenige an den Reben zu entdecken, die Weinlese liegt hinter uns.

Schriftzug vom Cyriakusberg
Die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld führt zu Beginn auf den Cyriaskusberg hinauf.
Sitzbank mit schöner Aussicht
Toller Aussichtspunkt auf dem Frohnberg.

Vom Aussichtspunkt auf dem Frohnberg blicken wir über die Weinberge und den Main hinweg in Richtung Iphofen. Über eine längere Strecke führt uns der gut ausgeschilderte Weg hauptsächlich durch den Wald. Ein ganz besonderes Highlight erwartet uns nun auf der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld. Denn auf dem Weg befinden sich sogenannte „Lost Places“. In Vergessenheit geratene und verlassene Orte, die einen ganz besonderen Charme der Vergänglichkeit versprühen.

Highlight TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld: Lost Place Munitionsbunker

In und rund um die Stadt Kitzingen lebten bis zum Abzug der US-Militär-Truppen bis zu 25.000 Soldaten in der Region. Der einst von der Luftwaffe der Wehrmacht genutzte Flughafen wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs vom US-Militär bis ins Jahr 2007 genutzt. Gerüchten zufolge sollen in Munitionsbunkern Atomwaffen, wie z.B. die „Pershing II Raketen“, gelagert worden sein. Das ist nun schon eine ganze Weile her und Flughafen sowie Bunkeranlagen sind dem Verfall preisgegeben.

Leerstehende Bunkeranlage
Wir haben nun mit dem ehemaligen Munitionslager des US-Militärs einen echten „Lost Place“ erreicht.
Graffitis in einem Bunker
In den ehemaligen Munitionslagern sind einige beeindruckende Graffitis zu bewundern.

Mehrere Munitionslager stehen offen und werden rege von Graffiti-Künstlern genutzt. Beim Betreten der Lager schwebt ein wenig der Hauch des Verbotenen in der Luft. Wann ist es schon einmal möglich, solche Plätze zu betreten?

Leerstehendes Munitionslager
Leerstehendes Munitionslager
Graffiti in einem Munitionsbunker
Graffitikunst im Bunker

Bevor wir zum brachliegenden Flughafen gelangen, verläuft die Routenführung jedoch eine ganze Weile durch ein Waldgebiet. Auf der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld wandern wir dabei zur Eheriedermühle.

In Kitzingen wandern: Eheriedermühle, Nonnenbrünnle, Lost Place Truppenübungsplatz mit Flughafen

Bei sonnigem Herbstwetter wandern wir über Waldpfade und können zahlreiche, aus dem Boden sprießende Pilze erblicken. Pilzexperte müsste man sein! Erkennt ihr die Pilze? Wenn ja, schreibt doch ihre Namen unten in die Kommentarspalte!

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Wir erreichen nun das Weingut Eherieder Mühle und den offiziellen Startpunkt der TraumRunde an einem Wanderparkplatz. Das Weingut Eherieder Mühle dient als einzige Einkehrmöglichkeit auf der Wanderstrecke, von den Restaurants in Sulzfeld abgesehen.

Alte Mühle und jetziges Weingut
Das Weingut Eherieder Mühle lädt zu einer Einkehr ein.
Rote Wegmarkierungen mit Entfernungsangaben
Markante Wegmarkierungen der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld.

Wir folgen der Route zum Nonnenbrünnle. Eine kleine Quelle und beliebtes Ausflugsziel in der Nähe des nun immer näher kommenden ehemaligen Truppenübungsplatzes mit Flughafen. Die Waldfläche hier hört auf den Namen „Nonnenholz“. Der ungewöhnliche Name stammt aus früheren Zeiten, als Nonnen des Kitzinger Klosters hier Holz gesammelt haben. Die Quelle des Nonnenbrünnle sprudelt übrigens zu jeder Jahreszeit und auch bei tiefsten Wintertemperaturen!

Wegmarkierung an einem Baumstamm
Die Markierungen der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld befindet sich stets auf Augenhöhe und sind gut erkennbar.
Altes Flughafengelände mit Tower
Ein weiterer „Lost Place“ auf dem Wanderweg TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld: Flughafen-Tower auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz.

Der zweite Lost Place auf diesem Wanderweg mit Höhepunkten der eher ungewöhnlichen Art.

TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld: Lost Places Truppenübungsplatz und Flughafen

Einst waren Truppenübungsplatz und Flughafen ein Hochsicherheitsgebiet. Davon zeugen noch einige Zäune, die den Tower und zugehöriges Gebäude umgeben. Mittlerwerile kann das Gelände begangen werden und bestaunt werden. Scheinbar sind Gelände, Tower und Gebäude dem Verfall preisgegeben worden. Es herrscht eine klassische „Lost Place“-Atmosphäre.

Leerstehender Tower eines ehemaligen Flughafens
Lost Place Flughafen-Tower
Blick über Weinberge im Herbst
Herbststimmung in Kitzingen-Sulzfeld.

Die TraumRunde führt uns nun wieder auf Waldwegen in Richtung Sulzfeld. Vor dem Abstieg in den Weinort können wir abermals Blicke auf die in bunten Herbstfarben strahlenden Weinberge werfen. In der Ferne ist mit dem Schwanberg die höchste Erhebung des Kitzinger Landes zu erkennen, auf welchem wir vor einem guten Jahr schon auf der TraumRunde Schwanberg gewandert sind.

Blick auf unterschiedlich gefärbte Weinberge
Im Vordergrund die Sulzfelder Weinberge, im Hintergrund der markante Schwanberg.
Blick über Weinberge in die Ferne
In Kitzingen wandern: TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld.

Kurz vor dem Abstieg in den Ortskern erreichen wir ein letztes Highlight der TraumRunde, die ehemalige Sternwarte Sulzfeld.

TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld: ehemalige Sternwarte

In der ehemaligen Sternwarte „Viehweghäusle“ lehrt uns eine Anschauungstafel die Formationen bekannter Sternbilder.

Infotafel zum Sternenhimmel
Infotafel in der ehemaligen Sternwarte.

Der Weg führt nun bergab in den Ortskern von Sulzfeld, wo die TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld nun endet. Unser Fazit: Eine sehr abwechslungsreiche und interessante Wanderstrecke mitsamt ungewöhnlichen Höhepunkten!

2.3 In Kitzingen wandern: Weinberge in Sickershausen

Entlang des Mains lohnt sich eine kleine Wanderung zur Gemeinde Sickershausen. Auf dem Weg zum „Storchenbrunnen“ führt der Weg vorbei an einigen Erklärtafeln, die uns Informationen zu den im Main lebenden Fischen näher bringen.  An Streuobstwiesen entlang treffen wir in Sickershausen auf den markanten „Storchenbrunnen“.

Stadt an einem Fluss
Schöne Ansicht auf die Stadt Kitzingen am Main in Unterfranken.
Zwei Störche aus Metall auf einem Brunnen
Störche am Storchenbünnle in Kitzingen-Sickershausen.

Als „Storchenbrünnle“ wird dann auch die Weinlage bezeichnet, an deren Fuße wir entlang wandern. Nach einem kleinen Aufstieg führt der Weg oberhalb des Weinhangs parallel zum Hinweg in entgegengesetzter Richtung weiter. Besonders schön sind hier die Aussichten. Ein beliebtes Fotomotiv ist dabei die Pfarrkirche St. Johannes.

Weinberge und eine Kirche
Blick durch die Weinberge auf die Kirche in Sickershausen.
Blick durch herbstlich gefärbten Weinberg
Weinbergpanorama in Kitzingen-Sickershausen.
Blick auf einen Berg in der Ferne
Aussicht in Richtung Schwanberg.

Bevor wir den Weinberg wieder in Richtung Ausgangspunkt bergab gehen, gönnen wir uns noch die Fernsicht auf den Schwanberg und auf die ebenfalls an Wanderwegen reiche Stadt Iphofen. Abermals erreichen wir den Storchenbrunnen und haben nun die Wahl. Entweder geht es auf dem Hinweg auch wieder zurück nach Kitzingen. Oder aber die Tour wird zur malerisch gelegenen Bergkirche Hohenfeld verlängert. Hier bietet sich auch eine aussichtsreiche Einkehr an.

In Kitzingen wandern: Bergkirche Hohenfeld

Die Bergkirche Hohenfeld steht auf einem Hügel mit tollen Aussichten auf Kitzingen und die gesamte Umgebung. Bis in das 13. Jahrhundert kann die Existenz einer Kirche auf diesem Hügel zurückverfolgt werden. Lange Zeit war sie Ziel von Wallfahrten.

Bergkirche an einem Feld
Wir erreichen die Bergkirche Hohenfeld.
Bergkirche mit einem Friedhof
Dank ihrer exponierten Lage hat man von der Bergkirche Hohenfeld aus eine tolle Fern- und Aussicht.

Nur wenige hundert Meter von der Bergkirche entfernt befindet sich mit dem Restaurant „Bella Vista Felsenkeller“ eine gute Einkehrmöglichkeit. Bei bester Aussicht darf dann die italienische Küche und ein Glas Wein genossen werden.

Außenterrasse eines Restaurants
Außenbereich vom Restaurant Bella Vista.

Mit Blick auf den Main führt der Weg einige Meter bergab. Am Main entlang endet dann dieser Tourenvorschlag an der Alten Mainbrücke der Weinstadt Kitzingen.

3. Sightseeing in der Weinstadt Kitzingen

Selbstverständlich lohnen sich nicht nur die Wanderwege rund um Kitzingen. Auch ein Stadtbummel durch die pittoreske Altstadt ist empfehlenswert. Beliebtestes Postkartenmotiv ist der Blick vom „Kitzinger Stadtbalkon“ auf die Stadtsilhouette mitsamt Mainbrücke. Der „Stadtbalkon“ wurde vor einigen Jahren im Rahmen der Landesgartenschau errichtet und dient mit seinen zahlreichen Sitzplatzmöglichkeiten als Ruheoase.

Sitzbänke und Palmen an einem Fluss
Kitzingen am Main.
Altes Kirchengebäude
Die Kreuzkapelle wurde von Balthasar Neumann entworfen.
Blick über einen Fluss auf eine Brücke
Der Anblick Kitzingens am bzw. über den Main ist immer lohnenswert.

Die Kreuzkapelle wurde vom berühmten Baumeister Balthasar Neumann entworfen, der u.a. auch für den Bau der Würzburger Residenz verantwortlich war. In der Altstadt fallen die markante evangelische Stadtkirche, das Rathaus mit Marktplatz und Marktturm ins Auge. Hier laden auch zahlreiche Cafés und Restaurants zum Pausieren und Seele-baumeln-lassen ein. Natürlich kommen auch Shopping-Liebhaber auf ihre Kosten.

Fachwerkhäuser und ein alter Turm
Unterwegs in der Altstadt von Kitzingen.
Alter Turm und schöne Hausfassade
Bei einem Bummel durch die Kitzinger Innenstadt gibt es so einiges zu sehen und zu entdecken.

Das Wahrzeichen der Stadt Kitzingen ist ein weiterer Turm, der „Falterturm“. Vor über 500 Jahren wurde er als Wachturm errichtet und war Teil der äußeren Stadtmauer. Das Besondere an dem 52 Meter hohen Turm: sein schiefer „Helm“.

Bis ins Jahr 2011 war im Turm auch das Deutsche Fastnachtmuseum untergebracht. Dieses hat jedoch mittlerweile einen neue Heimat, nur wenige hundert Meter entfernt, gefunden. Regelmäßig finden im Museum Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

4.  Restaurant-Tipp Kitzingen: Schlemmerei Restaurant & Bar

Wer sich viel an der Luft bewegt und aufhält, der wird irgendwann hungrig. Leckeres Essen wird in Kitzingen u.a. in der „Schlemmerei“ serviert. Das Restaurant liegt nahe der Alten Mainbrücke und somit recht zentral. „Kulinarische Gaumenfreuden“ werden hier angepriesen und die Schlemmerei hält, was sie verspricht.

Die Wochenkarte bietet saisonale Speisen. Allesamt nach dem Motto „frisch, regional, saisonal“ werden verschiedene Pastagerichte, Salate und natürlich Klassiker wie Schnitzel oder Rinderfilet angeboten. Die Getränkekarte bietet regionale Weine sowie leckere Cocktail-Klassiker, sodass ein „Versacken“ in modern-gemütlichen Ambiente im Bereich des Möglichen liegt.

5. In Kitzingen wandern: Unser Hotel-Tipp

Das Hotel Deutsches Haus ist zentral in Kitzingen gelegen und bietet mit der „KostBar“ ein angeschlossenes Café und Restaurant. Die modern eingerichteten Zimmer verfügen über gemütliche Boxspringbetten.

Eingangsbereich von einem Hotel
Im Deutschen Haus kann nicht nur übernachtet werden. Auch ein Restaurant lädt zum leckeren Abendessen ein.
Modernes Hotelzimmer
Modern eingerichtetes Zimmer im Hotel Deutsches Haus in Kitzingen.

Im Sommer darf im großen Außenbereich Platz genommen werden, um nach einem anstrengenden Tag den Abend zu leckerem Essen und Getränken ausklingen zu lassen. Der freundliche Service beginnt an der Rezeption und wird auch im Restaurant konsequent vorbildlich durchgezogen. Das Hotel Deutsches Haus: eine klare Empfehlung!


* Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit der Stadt Kitzingen. Unsere geschilderten Erfahrungen entsprechen voll und ganz unserer Meinung.


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