Auf dem Ith-Hils-Weg wandern im östlichen Weserbergland!

Im östlichen Weserbergland auf dem Ith-Hils-Weg wandern!

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Der Ith-Hils-Weg ist der abwechslungsreiche und attraktive Qualitätsweg im östlichen Teil des Weserbergland. In bis zu 7 Etappen geht es vorbei an bizarren Felsformationen, spektakulären Klippen, aussichtsreichen Türmen und geschichtsträchtigen Höhlen. Auf dem Rundwanderweg Ith-Hils-Weg gibt es aber noch viel mehr zu entdecken!

Bizarre Felsen
Auf dem Ith-Hils-Weg wandern: Bizarre Felsformationen begleiten uns kilometerlang.

Wer alle Etappen auf dem Ith-Hils-Weg wandern möchte, bekommt ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Aussichten auf das Weserbergland von Ith und Hils ändern sich stets. Der 82 km lange Qualitäts-Wanderweg kann natürlich auch in einzelnen Tagesetappen gegangen werden.

Schutzhütte mit schöner Aussicht
Der Leineberglandbalkon ist nur einer der Höhepunkte auf dem Ith-Hils-Weg im östlichen Weserbergland.

Drei Tage sind wir auf dem Ith-Hils-Weg wandern gewesen, und zeigen euch nun die Höhepunkte unseres Aufenthalts im östlichen Weserbergland.

Auf dem Ith-Hils-Weg wandern: Übersicht

  1. Wo befindet sich der Ith-Hils-Weg?
  2. Aus welchen Etappen besteht der Weg?
  3. GPX-Track zum Nachwandern
  4. Unsere 3-Tages-Tour: Erfahrungsbericht

4.1 Coppenbrügge – Humboldtsee
4.2 Humboldtsee – Brunkensen
4.3 Brunkensen – Salzhemmendorf


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Der Ith-Hils-Weg: Wo genau sind wir hier?

Der Ith-Hils-Weg ist ein mehrtägiger Rundwanderweg im östlichen Weserbergland in Niedersachsen. Auf bis zu 7 Etappen wandert man in erster Linie über die Kammwege der Mittelgebirgszüge Ith sowie Hils entlang zahlreicher bizarrerer Felsen und Klippen, begehbarer Höhlen und mehrerer Aussichtstürme.

Zusammengerechnet beträgt die Gesamtlänge aller Etappen ca. 82 km. Wobei es durch die Zuwege zu den Ortschaften entlang des Wanderwegs deutlich mehr Kilometer werden. Das sollte bei der Planung der Wanderung bedacht werden. Vor allem bei Übernachtungen und Einkehrmöglichkeiten, von welchen es natürlich diverse in den angrenzenden Ortschaften gibt. Die Küche in allen unseren Unterkünften ist übrigens sehr empfehlenswert!

3-Tages-Tour oder doch ein längerer Aufenthalt?

Startpunkt der mehrtägigen Etappenwanderung ist Coppenbrügge. Ein kleiner Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont, welcher auch sehr gut klimaneutral mit der Bahn erreichbar ist. Von Coppenbrügge aus sind wir auch unsere 3-tägige Tour auf dem Ith-Hils-Weg gestartet. Dabei kommen wir auf etwas mehr als 1.500 Höhenmeter. Die GPX-Tracks unserer drei Tagestouren findet ihr hier.

Wer mehr als drei Tage Zeit für das Erkunden des Ith-Hils-Weg hat, dem bieten sich in den vielen Ortschaften zahlreiche Sehenswürdigkeiten zum Entdecken und Bestaunen an.

Kammweg durch Bärlauchwiesen
Der Ith-Hils-Weg verläuft als Kammweg auf dem Ith. Links und rechts gesäumt von Bärlauchteppichen und steilen Klippen.

In der Ith-Sole-Therme  Salzhemmendorf kann man sich bestens von der Wanderung erholen. Das Rasti-Land und der Spielplatz Saalepark sind für Kinder ein El Dorado. Auch Museen können erkundet werden. Eine Übersicht hierzu findet ihr auf der Homepage vom Ith-Hils-Weg.

Ith-Hils-Weg wandern: Die einzelnen Etappen

Die einzelnen Etappen sind folgende:

Etappe 1: Coppenbrügge – Humboldtsee (ca. 18,9 km, 5,5 h Gehzeit)
Etappe 2: Humboldtsee – Eschershausen (ca. 17,3 km, 5 h Gehzeit)
Etappe 3: Eschershausen – Grünenplan (ca. 13 km, 4 h Gehzeit)
Etappe 4: Grünenplan – Delligsen (ca. 14 km, 4 h Gehzeit)
Etappe 5: Delligsen – Duingen (ca. 18,8 km, 5,5 h Gehzeit)
Etappe 6: Duingen – Salzhemmendorf (ca. 15,7 km, 4,5 h Gehzeit)
Etappe 7: Salzhemmendorf – Coppenbrügge (ca. 10,1 km, 3 h Gehzeit)

Panoramaaussicht auf den Gebirgszug Ith
Toller Panoramablick vom Lönsturm auf dem „Thüster Berg“ auf den gegenüberliegenden Gebirgszug „Ith“.

Wir stellen euch nun eine etwas komprimierte 3-Tages-Wanderung mit ganz vielen Höhenpunkten des Ith-Hils-Weg vor.

Ith-Hils-Weg wandern Tag 1: Von Coppenbrügge zum Humboldtsee

Wir starten unsere Tour auf dem mehrtägigen Qualitätsweg Ith-Hils-Weg in Coppenbrügge. Es ist Mitte April und der erste Tag auf dem Ith ist geprägt von ganzen Teppichen an Bärlauch und Lerchenspornen. Abertausende dieser Frühlingsgewächse säumen den Weg.

Lerchensporn und Bärlauch
Jetzt im Frühjahr ist der Ith-Hils-Weg gesäumt von Bärlauch und Lerchenspornen.

Und auch eines der ersten Highlights der Tour erwartet uns schon zu Beginn der 3-Tages-Tour. „Adam und Eva“ sind die Boten der zahlreichen auf uns wartenden Felslandschaften und Klippen am Kammweg.

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Bizarre Felsformation
Gleich zu Beginn unserer 3-tägigen Wanderung begegnen wir der Felsformation „Adam und Eva“.

Der Ith-Hils-Weg besteht im Groben aus zwei Kammwegen; der eine auf dem Mittelgebirgszug Ith, der andere auf dem Hils. Diese beiden Wege wurden beim Ith-Hils-Weg sozusagen zusammengeführt. Kilometerlang könnt ihr eure Blicke also links und rechts des Weges werfen. Ihr kommt immer wieder in den Genuss toller Weitblicke über das östliche Weserbergland.

Ith-Hils-Weg wandern: Ithturm

Der Ithturm feiert bald Jubiläum. Steht doch im Jahr 2028 sein 100. Geburtstag an. Vor allem an Wochenenden ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Klein und Groß. Wer sich auf den fast 14 m hohen Turm traut, wird mit tollen Aussichten auf den Ith und das Umland belohnt.

Panoramaaussicht vom Ithturm
Auch vom Ithturm aus haben wir wieder eine sensationelle Aussicht bei bestem Wetter!

Klippen am Ith-Hils-Weg

Begleitet werdet ihr auf dem Weg von schier unzählig vielen Felsen, die sich teilweise als spektakuläre Klippenlandschaften präsentieren. Beim Sortieren unserer Bilder wussten wir gar nicht, welche der vielen, teilweise skurrilen Felsformationen wir euch zeigen sollen.

Die Klippen tragen unterschiedliche Namen, wobei sich diese immer an den Namen der nächstgelegenen Ortschaften richten. Bessinger Klippen, Bremker Klippen, Haller Klippen, Hunzener Klippen: Zusammengefasst werden sie auch einfach die „Ithklippen“ genannt. An einigen dieser steilen Klippen wird auch oft und gerne geklettert.

Kletterer an Ithklippen
An den zahlreichen Ithklippen wird auch eifrig geklettert.
Aussicht auf grüne Wiesen und blauen Himmel
Tolle Farbkontraste im Frühling auf dem Ith-Hils-Weg im östlichen Weserbergland.

Wer auf dem Ith-Hils-Weg wandern möchte, hat die Möglichkeit, gleich drei Aussichtstürme zu besteigen. Der erste Turm dieser Art ist der „Ithturm“. Dieser steht auf dem „Lauensteiner Kopf“ auf 439 m Höhe. Im weiteren Streckenverlauf folgen noch der Wilhelm-Raabe-Turm sowie Lönsturm. Diese stellen wir euch im Laufe des Textes ebenfalls vor.

Übernachtung am Humboldtsee

Unser Tag 1 auf dem Ith-Hils-Weg endet im Waldhotel Humboldt am Humboldtsee. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es natürlich so einige in den kleinen Ortschaften rund um den Ith. Es muß jedoch immer der Kammweg verlassen werden, um zur Unterkunft zu gelangen. Diese kleinen „Abstecher“ oder im Umkehrschluss Zuwege sollten zeitlich immer berücksichtigt werden.

Wegweiser auf dem Ith-Hils-Weg
Wir folgen dem Wegweiser zu unserer heutigen Unterkunft.

Das Waldhotel Humboldt ist eine tolle Unterkunft in der Nähe des gleichnamigen Sees. Dieser wiederum ist unter Campern ein beliebtes Ausflugsziel.

Humboldtsee
Der Humboldtsee in Salzhemmendorf.
Biergarten Waldhotel Humboldt
Das Restaurant mitsamt Biergarten vom Waldhotel Humboldt in Salzhemmendorf.

Die empfehlenswerte Küche vom Waldhotel sorgt für neue Kräfte für den folgenden zweiten Tag auf dem Ith-Hils-Weg. Die sind auch nötig, denn am morgigen Tag werden wir fast 28 km auf dem Ith-Hils-Weg wandern.
Hier findet ihr zum Nachwandern das Tracking der heutigen Tour.

Ith-Hils-Weg wandern: Tag 2 nach Brunkensen

Nach einer erholsamen Nacht und ausgiebigem Frühstück geht es am frühen Morgen weiter auf dem Ith-Hils-Weg. Nach einem kleinen Aufstieg zur offiziellen Wegführung wandern wir wieder auf dem Ith-Kammweg entlang. Höhepunkte werden heute erneut zahlreiche Felsen und Klippen, die Ithwiesen und die fantastische Aussicht vom Wilhelm-Raabe-Turm sein.

Felsformationen an den Ithklippen
Felslandschaft mit Aussicht auf dem Ith.
Cafe und Restaurant am Ith mit Motorradfahrern
Am Bistro & Bikertreff „Auf dem Ith“ kann eine kleine Pause beim Wandern auf dem Ith-Hils-Weg eingelegt werden.

Nach einer Weile erreichen wir die höchste Stelle vom Ith. Und hier ist heute so einiges los. Zahlreiche Motorradfahrer nutzen die Straßen als Panoramastrecke. Ein kleines Restaurant und Café wird als Einkehrmöglichkeit genutzt. Einige Meter weiter erreichen wir den Segelflugplatz Ith.

Segelflugplatz Ith-Holzen

Die geographischen Begebenheiten sorgen auf den Ithwiesen für ideale Bedingungen zum Segelfliegen. Da wir heute Glück mit dem Wetter haben, sind auch so einige Segelflieger bei Start und Landung zu beobachten. Wir blicken über die Ithwiesen auf den gegenüberliegenden Hils. Diesen werden wir am morgigen Tag bewandern.

Segelflieger und Wanderer am Ith
Ungewöhnlich: Der Segelflugplatz liegt direkt auf dem Ith-Hils-Weg.

Hier legen wir eine kleine Rast ein und schauen uns das Treiben der Segelflieger an. Auch der kleine Segelflughafen verfügt über ein kleines Café zur Einkehr. Direkt hinter dem Segelflughafen lädt die Rothesteinhöhle zu einem Abstecher ein.

Informationstafel Rothesteinhöhle
Eine Infotafel klärt über die Rothesteinhöhle auf.

Wir jedoch bleiben auf dem Ith-Hils-Weg und wandern über waldige Wege in Richtung Wilhelm-Raabe-Turm.

Auf dem Ith-Hils-Weg wandern: Wilhelm-Raabe-Turm

Der Streckenverlauf bis zum Wilhelm-Raabe-Turm ist identisch mit dem Europäischen Fernwanderweg E11. Dieser kommt insgesamt auf eine stolze Länge von 4.700 km. Bestens ausgeschildert ist nicht nur der Ith-Hils-Weg, auch die Markierungen vom E11 sind zahlreich vorhanden.

Aussichtsturm und Schutzhütte auf dem Ith
Der nächste Aussichtsturm ist erreicht: der Wilhelm-Raabe-Turm!

Für den Aufstieg auf den ca. 15 m hohen Wilhelm-Raabe-Turm benötigt man ein wenig Trittsicherheit. Denn die letzten Stufen zur Aussichtsplattform sind keine klassischen „Trittstufen“. Es sind vielmehr schmale Stangen, auf welchen die letzten Höhenmeter bewältigt werden müssen. Zudem werden die Leitern immer schmaler. Belohnt wird man nach dem Aufstieg wieder mit einer tollen Panoramaaussicht.

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Aussicht vom Aussichtsturm auf dem Ith
Belohnung für den steilen Aufstieg auf den Wilhelm-Raabe-Turm: die tolle Aussicht!

Ein toller Ort, um Fotos für unsere Social Media-Kanäle zu ergattern (Folgt uns doch auch: Instagram, Facebook, Pinterest, Newsletter). Wenige Meter entfernt erreichen wir mit der „Bloßen Zelle“ auf 480 m Höhe die höchstgelegene Stelle vom Ith.

Mystisch ging es hier einst zu. Mitte des 17. Jahrhunderts sollen hier Hexen zur Walpurgisnacht ihre Tänze durchgeführt haben. Zum Zeitpunkt unserer Tour ist der Ith-Hils-Weg an dieser Stelle nicht weiter begehbar, da mehrere Stürme für zahlreiche umgestürzte Bäume gesorgt haben.

Feuerschneisenhütte am Ith-Hils-Weg

Bevor wir der Umleitung folgen, werfen wir aber noch einen Blick auf die Feuerschneisenhütte. Die Feuerschneisenhütte ist eine von nur wenigen Schutzhütten auf dem gesamten Qualitäts-Wanderweg.

Feuerschneisenhütte auf dem Ith-Hils-Weg
Die Feuerschneisenhütte ist eine von ganz wenigen Schutzhütten auf dem Ith-Hils-Weg.

Holzschild Feuerschneisenhütte

Wir folgen nun zuerst der Umleitung. Und kürzen dann den Ith-Hils-Weg über die Route des Fernwanderwegs E11 ein wenig ab. Die Orte Grünenplan, Kaierde, Delligsen und Gerzen lassen wir aus, da wir uns eine 3-Tages-Tour vorgenommen haben. Den regulären Routenverlauf vom Ith-Hils-Weg auf diesem Teilstück findet ihr hier.

Einkehr und Unterkunft im Lippoldskrug Brunkensen

Es geht nun über schattige Schotterwege auf dem E11 (hier nicht mehr identisch mit dem Routenverlauf vom Ith-Hils-Weg) über die Hohe Warte zu unserer Unterkunft nach Brunkensen.

Lachs mit Kartoffeln und Gemüse im Lippoldskrug Brunkensen
Das Essen im Lippoldskrug war noch leckerer als es aussieht!
Hotel Räuber Lippoldskrug
Empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit auf dem Ith-Hils-Weg: Hotel Räuber Lippoldskrug in Brunkensen.

Nach gut 28 km gönnen wir uns ein (oder waren es mehrere?) Bier und ein leckeres Abendessen. Bevor wir recht schnell einschlafen. Am Tag drauf warten abermals mehr als 20 km Wegstrecke auf uns. Dabei machen wir Bekanntschaft mit einer spektakulären Höhle, dem Leineberglandbalkon und dem dritten Turm auf dem Ith-Hils-Weg, dem Lönsturm.
Hier findet ihr zum Nachwandern das Tracking der heutigen Tour.

Auf dem Ith-Hils-Weg wandern: Tag 3

Nach einer angenehmen Nacht und einem leckeren, ausgiebigen Frühstück treten wir den dritten Tag unserer Tour auf dem Ith-Hils-Weg an. Heute geht es bis nach Salzhemmendorf. Von dort aus werden wir uns wieder auf den Nachhauseweg machen. Höhepunkte der Tour sind heute die berüchtigte Lippoldshöhle, der aussichtsreiche Leineberglandbalkon sowie mit dem Lönsturm ein grandioser 360 Grad-Panoramaausblick.

Auch am dritten Tag unserer Wandertour auf dem Ith-Hils-Weg kommen wir wieder in den Genuss toller Aussichten.
Die Aussicht vom Leinebergland-Balkon.

Wir starten also am frühen Morgen zur Lippoldshöhle. Vor vielen Jahre hat der Räuber Lippold im Leine- und Glenetal sein Unwesen getrieben. Gehaust hat er in seiner Höhle, der heutigen „Lippoldshöhle“. Das Witzige daran: Sie kann begangen werden und ist aufgebaut wie eine Wohnung.

Die Lippoldshöhle ist ein Highlight auf dem Qualitätsweg Ith-Hils-Weg.
In den imposanten Felsen hat der „Räuber Lippold“ vor vielen Jahren sein Gemach bezogen.

Wer mutig und einigermaßen sportlich ist, der kann die Höhlen erklettern und betreten. Eine stabile Leiter sorgt für einen halbwegs gefahrlosen Aufstieg. Die Höhle besteht aus mehreren „Räumen“, die einst als Stube, Küche, Kammer oder gar Gefängnis gedient haben. Beim Erkunden der Höhle solltet ihr auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei haben.

Wer sich traut, kann sich die einzelnen „Räume“ der Höhle ganz genau anschauen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Nutzung einer Taschenlampe!

Für uns geht es nun einige Höhenmeter bergauf, und zwar auf den Hils. Wie die zwei Tage zuvor bereits auf dem Ith, so verläuft der Ith-Hils-Weg nun auch auf dem Gebirgszug des Hils als Kammweg.

Auf dem Hils zum Leineberglandbalkon wandern

Über die „Rotter Klippen“ geht es in Richtung Marienhagen. Der heutige dritte Tag könnte sehr als „meditatives Wandern“ bezeichnet werden. Es geht sehr waldig zu. Zur rechten Seite werfen wir immer wieder Blicke auf das Leinebergland. Uns fallen diverse Grenzsteine auf. Diese dienten einst als Grenzmarkierung zwischen dem Königreich Hannover und Herzogturm Braunschweig.

Diverse Grenzsteine markieren die alte Grenze zwischen dem Königreich Hannover und Herzogtum Braunschweig.
Auf dem Ith-Hils-Weg wandern wir nun in Richtung Leineberglandbalkon.

Direkt am Ith-Hils-Weg erreichen wir dann den Leineberglandbalkon. Diese fast neue und geräumige Schutzhütte bietet einen traumhaften Ausblick auf das vor uns liegende Leinebergland.

Und da ist er auch schon vor uns: der Leinebergland-Balkon.
Die sensationelle Aussicht vom Leinebergland-Balkon! Auch das Wetter spielt heute mit blauem Himmel wieder mit.
Na hier kann man ja nun wirklich die perfekte Rast einlegen, oder?

Logisch, dass wir hier eine kleine Rast einlegen. Wir kommen mit einigen Einheimischen ins Gespräch. Deren Stolz über die schmucke Hütte ist ganz klar herauszuhören.

Frisch gestärkt geht es dann in Richtung Marienhagen.

Blick auf Marienhagen.

Ab Marienhagen haben wir den letzten größeren Aufstieg vor uns. Gut 250 Höhenmeter kraxeln wir ab Marienhagen den Thüster Berg hinauf. Dank der nur leichten Steigung problemlos zu schaffen.

360 Grad Panorama-Aussicht vom Lönsturm auf dem Thüster Berg

Der letzte Höhepunkt unserer abgespeckten 3-Tages-Tour auf dem Ith-Hils-Weg ist der Lönsturm. Der 28 m hohe Lönsturm wurde im Jahr 1928 erbaut. Gleich zweimal wurde der Turm in der Höhe aufgestockt. Daraus resultieren die drei Aussichtsplattformen des Turms.

Wir erreichen den dritten Aussichtsturm auf dem Ith-Hils-Weg, den Lönsturm.
Die wohl beste Aussicht auf dem gesamten Ith-Hils-Weg habt ihr vom Lönsturm. Der Turm hat eine Höhe von 28 m und steht auf 441 m Höhe über NN.

Der Aufstieg ist problemlos machbar. Heute weht eine „steife Brise“ hier oben in luftiger Höhe. Der Lönsturm an sich steht auf 441 m Höhe. Von hier oben aus habt ihr die beste Aussicht aller Türme auf dem Ith-Hils-Weg.

Blick auf den Gebirgszug Ith. Gut zu erkennen sind vom Lönsturm u.a. die Ithwiesen, auf welchen wir gestern noch gewandert sind.

Wir erblicken den Ith, welchen wir auf den Tagen zuvor schon erkundet haben. Die Ithwiesen sind bestens zu erkennen. In anderer Richtung glauben wir, den Brocken erblicken zu können. Tatsächlich soll man auch das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald erkennen können. Das wiederum gelingt uns nicht wirklich.

Traumhaftes Wetter, toller Qualitäts-Wanderweg im östlichen Weserbergland: der Ith-Hils-Weg.

Wir verlassen den Lönsturm und folgen der Wegbeschreibung nach Salzhemmendorf. Eigentlich hat der Ith-Hils-Weg hier noch eine Länge von etwas mehr als 10 km zum Ziel- und Ausgangsort, Coppenbrügge. Das würde für uns jedoch den heutigen Zeitrahmen sprengen.

In Salzhemmendorf endet unsere dreitägige Wanderung auf dem Ith-Hils-Weg.

In Salzhemmendorf also endet unser 3-tägiger Trip auf dem offiziell 82 km langen Qualitätsweg Ith-Hils-Weg. Hier findet ihr zum Nachwandern das Tracking der heutigen Tour.

Fazit: Wandern auf dem Ith-Hils-Weg

Abwechslungsreiche Wanderwege, unzählige tolle Ausblicke und Aussichten auf dem Ith-Hils-Weg und seinen Türmen, zahlreiche bizarre Felsformationen und Klippen. Es gibt vieles zu entdecken auf diesem tollen Qualitäts-Wanderweg. Wer Lust auf eine mehrtägige Wanderung in der Mitte Deutschlands hat, der ist auf dem Ith-Hils-Weg genau richtig.

Die offizielle Gesamtstrecke von 82 km wird durch einige Zuwege ergänzt. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden. In den Unterkünften am Ith-Hils-Weg gibt es leckeres Essen; regionale Küche mit Finesse aufgetischt und serviert.

3-Tages-Tour auf dem Ith-Hils-Weg

Die einzelnen Strecken unserer 3-Tages-Tour zum Nachwandern findet ihr hier:

Ausführliche Informationen findet ihr in den Broschüren und Prospekten der Tourismuszentrale vom östlichen Weserbergland.

* Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit dem Tourismusverein östliches Weserbergland/GeTour GmbH. Unsere persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

 

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