Bad Urach Wasserfall im Winter: 7 Fragen, 7 Antworten!

Der Uracher Wasserfall im Winter: 7 tolle Tipps für den Besuch!

„Ist es gefährlich, den Wasserfall Bad Urach im Winter zu besuchen?“ ist eine der häufigsten Fragen, die wir von jungwandern.de immer wieder gestellt bekommen. Wer noch nie den Bad Uracher Wasserfall im Winter bestaunt hat, der hat etwas verpasst. Euch erwartet ein Traum von Wasserfall mit 37 Metern Fallhöhe.

Der Wasserfall Bad Urach im Winter. Von hier oben fällt das Wasser ca. 37 Meter herab.

Eiszapfen in unglaublichsten, atemberaubenden Formationen. Ob als Kegel, Kugel oder bizarren Säulen: Der Wasserfall ist auch im Winter ein echtes Naturschauspiel. Und absolut einen Besuch wert. Die wichtigsten Fragen beantworten wir euch heute! Und ob es da gefährlich ist? Das erfahrt ihr nun!




Übersicht:

1. Erfahrungsbericht
2. Streckenverlauf/GPS-GPX-Track
3. Packliste
4. Reiseführer
5. Wanderapotheke

1. Wie erreiche ich den Wasserfall in Bad Urach im Winter??

Wie ihr sicherlich wißt, ist der Uracher Wasserfall ein echter Hotspot und Highlight auf der Schwäbischen Alb. In den letzten Jahren wurden die Parkplätze vergrößert und erweitert. Wer also mit dem Auto anreist, kann den riesigen Parkplatz nutzen. Gegen Gebühr. Dafür steht neuerdings auch eine große öffentliche Toilette auf dem Parkplatz.

Wer mit den ÖPN anreisen möchte, darf sich ebenfalls glücklich schätzen. Verfügt der Wasserfall, überspitzt gesagt, doch tatsächlich über eine eigene Bahnhaltestelle. Diese wird normalerweise im Stundentakt bedient. Hier lohnt sich ein Blick vorab in die Auskunft der Bahn, weil die Zeiten gelegentlich variieren. Ebenfalls wird diese Haltestelle natürlich auch von Bussen angefahren.

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Von hier aus sind es knapp 1,7 km zu Fuß zum Wasserfall. Vorbei geht es dabei am Brühlbach. Dessen plätscherndes Wasser bekommt ihr normalerweise auch im Winter zu Gesicht und zu Gehör.

Die Anfahrt ist auch mit der Bahn überhaupt kein Problem.

Tipp für Autofahrer: Je näher ihr am Wasserfall parkt, umso mehr Autos habt ihr auf dem Rückweg vor euch. An stark frequentierten Tagen kommen da nicht selten Stauzeiten von einer Stunde und mehr zusammen. Deswegen: Möglichst einen der ersten Parkplätze (also weiter weg vom Wasserfall) anfahren!

2. Ist es gefährlich, den Wasserfall Bad Urach im Winter zu besuchen?

Diese Frage kann lediglich mit einem klaren JEIN beantwortet werden. Denn so pauschal ist sie gar nicht zu beantworten. Abhängig von den Wetterverhältnissen kann sich der Besuch ganz unterschiedlich gestalten. Deshalb gibt die zwei folgenden Antworten auf diese Frage:

37 Meter Wasserfall, Eiszapfen, schneebedeckte Äste und Baumstämmer. Im Winter ist der Uracher Wasserfall ebenfalls ein echtes Highlight auf der Schwäbischen Alb!

Situation A: Ja, der Besuch ist gefährlich!

Eisglatt, spiegelglatt, gefährlich: So verhält sich der Wasserfall Bad Urach im Winter häufig. Aufgrund seiner geographischen Lage fällt wenig Sonnenlicht auf das Naturschauspiel und die danebenliegende Treppe zum Aufstieg. Wenn es also im Winter nicht nur eisig kalt ist, sondern es auch noch geschneit oder geregnet hat, dann wird es gefährlich!

Der Aufstieg erfolgt über spiegelglatte Treppen. Sehr riskant, unbedingt passendes Schuhwerk und Wanderstöcke dabei haben, wer hier unbedingt hinauf möchte!

Leider ist es in den letzten Jahren vermehrt zu beobachten, dass immer mehr Spaziergänger vollkommen naiv versuchen, auf solch vereisten Wegen zu spazieren. Davon konnten wir uns hier tatsächlich auch selbst ein Bild machen. Ältere Personen mit ganz einfachen Straßenschuhen sind vor unseren Augen ausgerutscht. Und das kann übel enden.

Am spektakulärsten ist der Anblick des Wasserfalls wohl auf halber Höhe. Da ihr euch hier in einem Naturschutzgebietet befindet, solltet ihr die offizielle Route hinauf auf keinen Fall verlassen. Denn das Betreten des Tuffgesteins ist verboten, da es sehr sehr empfindlich ist. Aber auch vom offiziellen Wegverlauf könnt ihr sensationelle Bilder knipsen!

Am Zeller Horn haben wir passende Winterwandern-Kleidung getestet. Was alles zur perfekten Winterwandern-Ausrüstung gehört, das erfahrt ihr in unserem –> ausführlichen Erfahrungsbericht!

Habt ihr keine passende Kleidung dabei, so lohnt sich sicherlich auch der Blick von unten auf den Wasserfall.

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Situation B: Nein, der Besuch ist nicht gefährlich!

Nicht gefährlich ist der Besuch, wenn es die Tage zuvor weder geschneit, noch geregnet hat. Also sagen wir: Klassisches Frühjahr- oder Herbstwetter geherrscht hat. Dann ist es absolut kein Problem. den steilen und manchmal mit Baumwurzeln verwachsenen Weg hinauf zur höchsten Stelle zu begehen.

Blick in Richtung Maisental.
Blick auf die Burgruine Hohenurach. Von dort oben habt ihr nicht nur im verschneiten Winter einen grandiosen Blick auf das Umland.

Oben erwartet euch dann eine tolle Aussicht auf das Maisental. Wobei der Anblick auf den Wasserfall von unten, oder auf halber Höhe des Aufstieges unvergleichbar sind. Von hier oben könntet ihr auf dem knapp 11 km langen Wasserfallsteig weiter gehen, oder in umgekehrte Richtung zur Burgruine Hohenurach weiter gehen.

3. Mit welcher Kleidung bin ich für den Besuch am besten ausgestattet?

Ihr solltet bei solchen Wetterverhältnissen also unbedingt passende Kleidung tragen. Dazu gehören natürlich trittfeste –> Wanderschuhe*, je nach Situation mit –> Spikes* ergänzt. Es ist einfach einfach megaglatt und gefährlich. Geholfen haben uns auch unsere –> Wanderstöcke*. Vor allem beim Abstieg, um einfach mehr Halt zu haben. Passende Kleidung: –> Mehr Infos!

Das perfekte Outfit für die nächste Winterwanderung im Test!

Da wenig Sonnenlicht einfällt, ist es auch umso kälter. Es ergeben also warme Daunenjacken, Thermohosen, Fleecepullis und Handschuhe* durchaus ihren Sinn. Vor allem, wenn ihr nicht nur den Wasserfall Bad Urach im Winter besuchen möchtet. Sondern eine größere Runde dreht. Es bieten sich weiterhin ein Besuch der Burgruine Hohenurach an, oder die Bewanderung vom Premiumwanderweg Wasserfallsteig. 

4. Kann ich als Ungeübter am Wasserfall hinauf?

Sofern es die äußerlichen Bedingungen zulassen dürfte wohl jeder den Aufstieg zur Wasserfallhütte zu schaffen. Nicht ganz so Geübte kommen wohl ob des Aufstiegs ins Schnaufen.

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Wir raten allerdings bei klassischen Winterverhältnissen Ungeübten ohne passende Kleidung ganz klar vom Aufstieg ab. Zu riskant!

5. Gib es Einkehrmöglichkeiten?

Grundsätzlich gibt es zwei Einkehrmöglichkeiten. Direkt am Parkplatz gelegen ist das Maisentalstüble unübersehbar. Durch mehrere Besuche des Stübles können wir euch versichern, dass ihr hier nicht verhungern oder verdursten werdet. Groß ist hier nicht nur die Auswahl an schwäbischen Spezialitäten. Groß sind auch die Portionen. Und schmecken tut`s obendrein auch noch.

Das Maisentalstüble befindet sich direkt am Wanderparkplatz an den Uracher Wasserfällen.

Fleisch, Fisch, Räuberteller. Abgerundet wird das Angebot von unterschiedlichsten Getränken. Draußen gibt es im Sommer zahlreiche Bierbänke. Ihr könnt es euch im Winter auch drinnen bequem machen. Kleiner Tipp: Die „Versackgefahr“ ist relativ hoch.

Oben am Wasserfall erwartet euch nicht nur eine tolle Aussicht auf das Maisental. In den Sommermonaten hat auch die Wasserfallhütte geöffnet. Eine tolle Möglichkeit, sich mit kleinen Vesperköstlichkeiten zu vergnügen, oder Getränke zu bestellen. Zahlreiche Bänke stehen vor der Hütte ebenso zur Verfügung wie ein öffentlicher Grillplatz.

An der Wasserfallhütte herrscht zumindest im Sommer reges Treiben.

Wie es sich mit den Öffnungszeiten von Maisentalstüble und Wasserfallhütte im Winter verhält, das checkt ihr am besten tagesaktuell.

6. Kann ich den Besuch vom Wasserfall Bad Urach im Winter mit einer Wanderung kombinieren?

Der Premiumwanderweg Wasserfallsteig führt direkt am Wasserfall entlang. Aktuell ist dieser coronabedingt nicht begehbar. Sollte es wetterbedingt zu gefährlich sein, wird „Deutschlands schönster Wanderweg 2016“ zurecht ebenfalls gesperrt. Im Sommer allerdings ein echtes Highlight. Kommt ihr doch zudem noch an den Gütersteiner Wasserfällen vorbei. Wobei diese freilich ein wenig dezenter ausfallen als der Bad Uracher.

Da hatten wir Glück. Blauer Himmel, zwei freie Kinosessel für das grandiose Rundum-Panorama auf der Burgruine Hohenurach.

Mindestens genau so spektakulär (und im Winter ebenso gefährlich) ist sicherlich der Besuch der Burgruine Hohenurach. Von hier oben aus habt ihr eine sensationelle Aussicht auf Bad Urach, das Maisental und die Schwäbische Alb. Auch hat die Ruine tolle Fotomotive zu bieten.

7. Komme ich vom Wasserfall auch zur Ruine Hohenurach?

Die Entfernung ab Wasserfallhütte von 2 km ist locker zu Fuß zu schaffen. Die 2 km verlaufen fast ohne Höhenmeter. Bis, ja bis ihr am Aufstieg zur Ruine angelangt seid. Und hier herrschen die gleichen Wegverhältnisse wie beim Aufstieg am Wasserfall.

Hier geht es zum Bericht –> Burgruine Hohenurach im Winter!

Toller Blick auf die verschneiten Ruinenelemente der Burg Hohenurach. –> zum Bericht!

Wandern im Sommer: 11 Tipps für Kleidung und Ausrüstung!

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Weitere Burgen zum Wandern auf der Schwäbischen Alb!

Die Burg Hohenurach ist natürlich nicht die einzige Burg oder Burgruine, die auf der Schwäbischen Alb erwandert werden kann. Es gibt so viele Burgen, die können wir hier gar nicht aufzählen. Stellvertretend möchten wir dennoch die ein oder andere erwähnen.

Die Burg Teck in Kirchheim an der Teck ist schon aus der Ferne bestens erkennbar, liegt sie doch immerhin auf 773 m Höhe. Übrigens gibt es hier auch ein angeschlossenes Wanderheim zur Übernachtung. Mindestens genau so interessant ist z.B. die Burgruine Hiltenburg in Bad Ditzenbach. Hier gibt es sogar originelle Übernachtungsmöglichkeiten.

Tolle Aussichten beim Wandern auf die Burgruine Hiltenburg bei Bad Ditzenbach. –> Zum Wanderbericht!

Ebenso wie auf die Burgruine Hiltenburg führt auch auf die Burgruine Reußenstein einer der bekannten und prämierten Wanderwege „Löwenpfade“. Die Burg Reußenstein ist ein echtes Burgen-Highlight auf der Alb, und sollte auf jeden Fall einmal besucht werden!

Zur Burgruine Reußenstein wandern: ein echtes Highlight auf der Schwäbischen Alb! –> Zum Wanderbericht!

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Wanderrucksäcke gibt es wie Sand am Meer. Das habt ihr sicherlich auch schon festgestellt. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale dabei: Gehe ich auf eine Tageswanderung, eine Mehrtageswanderung oder eine Fernwanderung. Abhängig von der Länge der Tour benötigt ihr unterschiedlich viel Equipment und Ausstattung. Und dieses nimmt natürlich Platz ein.

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Bei grösseren Wanderrucksäcken ist es z.B. sinnvoll, eine Trinkblase unterbringen zu können. Dann braucht ihr nicht jedesmal zum Trinken den Rucksack abnehmen. Bei kleineren Wanderrucksäcken ist dies natürlich nicht unbedingt vonnöten. Unsere jungwandern.de-Wanderrucksack-Empfehlungen könnt ihr jetzt und hier beim Online-Anbieter einsehen. –> Jetzt mehr erfahren!*


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 Rucksack gepackt, losgewandert, und dann immer wieder die gleiche Situation: „Mist, vergessen einzupacken!“.

Was ihr bei eurer nächsten Wanderung auf jeden Fall im Rucksack dabei haben solltet:

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Was sind die wichtigsten Dinge, die ich zum Wandern benötige?

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