Oberes Donautal / Burg Wildenstein

Im Oberen Donautal wandern: Rundwanderung zur Burg Wildenstein!

Oberes Donautal: Wandern an der Donau, wo sie noch schmal ist und sich unscheinbar gibt. Wir haben von Hausen im Tal eine tolle Rundwanderung zur Burg Wildenstein in Angriff genommen. Vom Bischofsfelsen grandiose Aussichten genossen, sind schöne und bestens ausgeschilderte Waldwege gegangen, und haben die Burg Wildenstein als Highlight dieser Rundtour kennengelernt. 

Im Oberen Donautal werden wir nun zur Burg Wildenstein wandern.

Verlängert werden kann die Tour sogar bis zum Kloster Beuron mit seiner berühmten Benediktinerabtei. Nun zeigen wir euch, warum ihr alle mal im Oberen Donautal wandern gehen solltet. Viel Spaß mit unserem jungwandern.de-Wanderbericht!




Zur Burg Wildenstein im Oberen Donautal wandern!

Ausgangspunkt unserer knapp 17 km langen Wanderung ist der Wanderparkplatz in Hausen im Tal. Ein kleiner Parkplatz, der auch fußläufig vom Bahnhof erreichbar ist für diejenigen, die lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchten.

Schon zu Beginn der heutigen Tour wird klar: Es mangelt im Oberen Donautal nicht an Wanderwegen!

Gleich zu Beginn der Wanderung geht es knapp 220m bergauf. Nicht weiter schlimm, zumal der restliche Verlauf der Tour nur mit leichtem Auf und Ab auf den Wanderwegen verbunden ist. Schon von unten aus jedoch können wir die gigantische Felsformationen bestaunen, von denen wir auch im weiteren Verlauf der Tour zur Burg Wildenstein zahlreiche zu sehen bekommen.

Am frühen Morgen liegen die Felsenwände im Oberen Donautal noch im Schatten.

Noch liegen sie recht schattig, bei unserer Rückkehr zum Parkplatz jedoch erstrahlen sie in vollem Glanze. Gegenüberliegend übrigens ist das Schloss Werenwag zu sehen. Das Schloss Werenwag wird schon seit Jahrhunderten privat bewohnt, momentan vom Adelsgeschlecht des Hauses „Fürstenberg“.

Rechts gut zu erkennen: Das Schloss Werenwag!

Nun aber kraxeln wir den Berg hinauf und können schon beim Aufstieg den ein oder anderen sehenswerten Blick zurück ins Donautal erhaschen. Imposant sind auch die hochaufgeschossenen Bäume in dieser Naturparkregion „Obere Donau“.

Dichter Wald prägt den Aufstieg beim Wandern im Oberen Donautal!
Kräftiges Grün begleitet uns auf dem Wanderweg zur Burg Wildenstein!

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir die erste Zwischenstation mit fantastischer Aussicht auf das Obere Donautal: den Bischofsfelsen!

Erstes Zwischenziel im Oberen Donautal: der Bischofsfelsen!

Der Bischofsfelsen liegt gegenüber vom Schloss Werenwag. Nach dem leichten Aufstieg am frühen Morgen gönnen wir uns hier gleich erstmal die erste kleine Pause, und blicken hinab in das Donautal, bevor wir weiter wandern.

Vom Bischofsfelsen aus habt ihr beim Wandern einen fantastischen Blick in das Obere Donautal!

Obwohl es noch früh am Morgen ist, stellen wir gleich fest: Wir sind nicht alleine unterwegs. Neben Bikern, denen wir immer wieder auf der Strecke Richtung Burg Wildenstein begegnen, wandern natürlich auch andere Frühaufsteher schon morgens durch das Obere Donautal.

Seltene Pflanzen wachsen auf den Felsköpfen, daher wird um Obacht gebeten!

Eine wirklich schöne Aussicht, die uns zwar schon aus diversen TV-Berichten bekannt war. Aber sich diese Aussichten selbst zu erwandern und selbst in Augenschein zu nehmen, ist natürlich noch immer ein viel größeres Erlebnis. Mittendrin statt nur dabei!

Zur Burg Wildenstein wandern: Zwischenstopp Hohler Fels!

Zahlreiche Wegweiser sorgen übrigens über die gesamte Wanderstrecke dafür, dass ihr euch beim Wandern zur Burg Wildenstein eigentlich nicht verlaufen könnt.

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Auch hier schwirren die Augen wieder umher, ob der Auswahlmöglichkeiten an Wanderwegen!

Nach einigen Minuten Fußmarsch gelangen wir an einen weiteren schönen Aussichtspunkt im Naturpark Obere Donau. Der „Hohle Fels“ ist dank seines Steinkreuzes nicht zu übersehen.

Auch am Aussichtspunkt „Hohler Fels“ lohnen sich die Blicke ins Obere Donautal!
Ein Panoramabild während unserer Vesperpause, aufgenommen am Aussichtspunkt „Hohler Fels“!

Nun wandern wir eine ganze Zeit lang über angenehme Waldwege durch den Naturpark. Sehr schön hier, und wie wir später auf der Tour feststellen, auch das waldigste Gebiet der Strecke. Diese ist insgesamt sehr abwechslungsreich, geht es doch später bei dieser Rundwanderung noch über weite, offene Felder.

Dichter Wald prägt den Wanderweg zur Burg Wildenstein.

Nach dieser längeren Strecke ohne Aussicht ins Tal können wir schon bald die ersten Blicke auf das Highlight der heutigen Wanderung, die Burg Wildenstein, werfen.

Hier wurde wohl vor einiger Zeit Kahlschlag betrieben.

Durch das Obere Donautal wandern: Die Burg Wildenstein ist zu sehen!

Knapp 9 km sind wir nun schon durch das Donautal wandern gewesen, und nur noch 600 m trennen uns von der Burg Wildenstein.

Wir wandern weiter fröhlich durch das Obere Donautal und sind schon fast an der Burg Wildenstein angekommen.

Direkt gegenüber der Burg stehend sind wir ein wenig verwirrt, dass der Weg dorthin lediglich einige hundert Meter betragen soll. Bedingt durch einen Ab- und wieder Aufstieg jedoch ergibt die angegebene Entfernung im Nachhinein dann wieder Sinn. Also: Nicht irritieren lassen von den Entfernungen auf den Wegweisern!

Von hier aus werden wir nun zur Burg Wildenstein wandern.

Kurz vor der Burg prägen abermals wilde und schroffe Kalksandsteinfelsen die Landschaft und Aussicht. Im Gegensatz zu den vielen anderen Wanderungen, die wir schon auf der Schwäbischen Alb gegangen sind (und die ihr hier und zum Schluss dieses Artikels noch einmal verlinkt finden werdet), wirkt die Region „Naturpark Obere Donau“ tatsächlich noch etwas rauer und ursprünglicher.

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Abermals können wir die Aussicht auf ein tolles Felspanorama genießen!

Die Burg Wildenstein wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut und dient heute als Jugendherberge. Das an sich ist ja schon interessant. Noch interessanter ist es, dass Teile der Burg auf künstlich abgeschrofften Felsen steht und nur über Brücken zugänglich sind.

An der Burg Wildenstein (Leibertingen) angekommen!

Nach der Hälfte der Strecke sind wir nun also an der Burg angekommen. Seit geraumer Zeit fungiert diese als tolle Einkehrmöglichkeit und auch als Übernachtungsmöglichkeit. Schließlich wir die Burg seit geraumer Zeit als Jugendherberge geführt. Die Burg Wildenstein wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut. Das an sich ist ja schon interessant. Noch interessanter ist es, daß Teile der Burg auf künstlich abgeschrofften Felsen stehen, und nur über Brücken zugänglich sind.

So einen Eingang zu einer Jugendherberge sieht man auch nicht jeden Tag. Die Burg Wildenstein ist leider heute geschlossen.

Wie bereits erwähnt, sind Hauptburg und Vorburg mit einer Brücke verbunden. Dass es sich dabei um eine Jugendherberge handelt, ist kaum vorstellbar. „Ich habe in einer Burg übernachtet“, wer kann das schon von sich behaupten?

Die Gebäude der heutigen Jugendherberge Burg Wildenstein sind mit Brücken verbunden.

Nur zu gerne würden wir jetzt während unserer Wanderung einmal die Burg betreten. Durch die Tatsache, dass wir während der Corona-Krise im April 2020 hier unterwegs sind, ist sie allerdings leider geschlossen. Schade. Dann müssen wir dies wohl auf ein anderes mal verschieben. Stattdessen können wir auch von hier oben aus wieder die tollen Aussichten auf die Donau und das Donautal genießen.

Bei solchen Aussichten hat sich das Wandern zur Burg Wildenstein wahrhaftig gelohnt, oder wie seht ihr das?

Rund um die Burg gibt es übrigens zahlreiche Sitzbänke und vermutlich öffentliche Grillplätze, die heute auch von den zahlreichen anderen Wanderern und Ausflüglern gut genutzt werden.

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Uhu-Station, Bienenstöcke und Kloster Beuron!

Nun also geht es wieder zurück zur Ausgangsstation. Über einen Waldlehrpfad erreichen wir eine Uhu-Station. Eine was?! „Sind die denn auch echt, oder sind die aus Holz?“ kommt die Frage auf.

Was man beim Wandern im Oberen Donautal so alles erlebt. Eine Uhu-Station am Wanderweg!
Tatsächlich: zwei echte Uhus wachen am Wegesrand über die Wanderer!

Wir können bestätigen: Ja, es handelt sich um echte Uhus! Zumindest für den Hauch einer Sekunde haben sie sich ein wenig bewegt, um uns wohl zu suggerieren, dass sie von unserer Anwesenheit Kenntnis genommen haben. Immerhin. Denn einige Zeit später, nachdem wir den Wald für`s erste hinter uns gelassen haben, erreichen wir einen größeren Bienenstock.

Hier am Waldesrand überraschen uns diese Bienenstöcke.

Nun ja, Bekanntschaft mit vielleicht angriffslustigen Bienen wollten wir beim Wandern im Oberen Donautal nun auch nicht unbedingt machen. Von daher ziehen wir weiter unsere Runde von dannen. Bei eitel Sonnenschein geht es über offene Felder und Weiden.

Blühende Landschaften und ein Kreuz am Wanderweg.

Witzig: Da es sich um einen Rundwanderweg handelt, kommen uns alle Ausflügler, die ebenfalls um die Burg Wildenstein wandern, noch ein zweites mal entgegen. Was sagt man denn so, wenn man wenige Stunden zuvor schon gegrüßt hat? „Bis später?“

Heute wandern neben uns nur wenige weitere Naturfreunde durch das Obere Donautal.

Übrigens: In Leibertingen, den Ort, welchen wir nach der Burg Wildenstein durchwanderten, haben wir keinerlei Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten für eine Vesperpause gesehen.

Woran ihr beim Wandern durch das Obere Donautal denken solltet!

Falls euch also die Sonne wegen nicht mitgenommener Sonnencreme mit einem Sonnenbrand droht, werft doch vorher mal einen Blick in unsere „Packliste für`s Wandern“, damit ihr nicht von Insektenstichen, Zeckenbissen, Sonnenbrand o.ä. negativ überrascht werdet!

Was gehört auf meine Packliste für die nächste Wanderung? –> zur Packliste!

Nun geht es aber wieder zurück in den Wald, und wir erreichen noch ein zweites mal den Bischofsfelsen mit seiner wirklich tollen Aussicht auf die sich durch das Obere Donautal schlängelnde, namensgebende Donau.


Seid ihr auch gut ausgestattet für die nächste Wanderung?
Woran solltet ihr bei der nächsten Wanderung auf jeden Fall denken?
Hier erfahrt ihr es!

Was gehört alles in meine Wanderapotheke? Mit diesen Hilfsmitteln seid ihr bestens vorbereitet auf Zeckenbisse, Insektenstiche, wunde Stellen und viele weitere Gefahren!


Durch das Obere Donautal wandern zur Burg Wildenstein: Lohnt es sich?

Ganz klar: Ja, auf jeden Fall! Erst recht, wenn die Sonne erstrahlt, so wie es uns nun auf dem Rückweg auch ergangen ist. Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich, besticht durch tolle Aussichten, nicht nur der Anblick sondern auch die Einkehr in die Burg Wildenstein ist sicherlich ein tolles Erlebnis.

Das Foto ein wenig überbelichtet, aber die Aussicht auf das Obere Donautal beim Wandern ist wirklich grandios!

Hausen im Tal ist als Startpunkt der Tour nicht nur mit dem Auto, auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von der Burg Wildenstein kann auch sehr gut bis zum Kloster Beuron gewandert werden.

Da unten ist auch schon wieder der Wanderparkplatz Hausen im Tal, wo wir unsere Wanderung zur Burg Wildenstein gestartet sind.
Motiv „Löwenzahn vor Felsenwand“ im romantischen Oberen Donautal!

Wir selbst haben uns dann noch einen Abstecher mit dem Auto zum berühmten Kloster Beuron gegönnt. Beuron an sich ist ein kleiner Ort, der durch die Benediktinerabtei geprägt ist. Bevor wir euch den Link zu dieser schönen Wanderung durch das Obere Donautal bis zur Burg Wildenstein preisgeben, hier noch ein paar Fotos aus Beuron:

Bei der Autofahrt zum Kloster Beuron können wir noch ein Bild aus der Nähe vom Schloss Werenwag schießen.
Rund um das Kloster Beuron könnt ihr auch ein wenig wandern, und die Natur genießen.
Wunderschöne Deckenfresken in der Abteikirche vom Kloster Beuron.

Zur Burg Wildenstein wandern im Oberen Donautal und weitere tolle Wandervorschläge auf der Schwäbischen Alb!

Die Wegbeschreibung zu unserer Tour findet ihr hier. Schaut doch mal in unsere weiteren jungwandern.de – Wanderberichte über die Schwäbische Alb; bestimmt findet ihr das Passende für eure nächste Tour!

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