Ruine Reußenstein / Neidlinger Wasserfall

Zur Burgruine Reußenstein wandern: Burgenwandern auf der Schwäbischen Alb!

Ihr möchtet auf die Ruine Reußenstein wandern, den Neidlinger Wasserfall bestaunen und die Heimensteinhöhle besuchen? Ihr habt Lust auf eine abwechslungsreiche Wanderung? Dann folgt unserem Wanderbericht über die ca. 10 km lange Rundwanderung ab und nach Neidlingen nahe der Schwäbischen Alb. 

Wenn ihr auf die Burgruine Reußenstein wandern geht, könnt ihr diese Aussicht genießen auf Neidlingen und die Schwäbische Alb werfen!

Auf dieser ca. 3-4 Stunden langen Wanderstrecke habt ihr weiterhin tolle und weite Aussichten von der Burg Reußenstein auf Neidlingen und die Alb. Eine eher kurze, dafür sehr schöne Wanderung erwartet euch also hier am Rande der Schwäbischen Alb. Viel Spaß mit dem ausführlichen jungwandern.de-Wanderbericht!

Da thront sie oberhalb von Neidlingen: die Ruine Reussenstein am Rande der Schwäbischen Alb.




Zur Burg Reußenstein wandern: Startpunkt Neidlingen!

Da wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, geht es für uns mitten im Ortskern Neidlingens los. Der offizielle Startpunkt dieser Tour ist der Wanderparkplatz Braike, welchen wir jetzt auch ansteuern. Wie heutzutage bei den meisten Wanderparkplätzen üblich, zeigt uns auch hier eine große Übersichtskarte die möglichen Wanderwege an.

Der Wanderparkplatz Braike dient als Startpunkt für eine Wanderung zur Burg Reußenstein.

Einige Meter geht es nun an der Lindach entlang. Die Lindach ist ein kleiner Bach, der u.a. das Wasser vom Neidlinger Wasserfall führt. Der Wasserfall ist neben der Heimensteinhöhle ein weiteres kleines Highlight dieser schönen Rundwanderung.

Wir von jungwandern.de empfehlen und benutzen übrigens zur Orientierung, zum Nachwandern, zum Entdecken neuer Wanderrouten und Tracking der eigenen Wanderungen die App von  Outdooractive Pro.*

Hier entlang geht es offensicht zum Neidlinger Wasserfall!

Ein recht markantes Schild weist auf einen kleineren Ort mit dem Namen „Wiesensteig“ hin. Das ist im ersten Moment leicht verwirrend. Denn als Wanderer rechnet man hier natürlich mit einem Wanderweg, auf den Namen „Wiesensteig“ getauft. Ist aber tatsächlich ein kleiner Ort in der Nähe, davon dürft ihr euch nicht täuschen lassen.

Es mangelt nicht an Wegmarkierungen zur Ruine Reußenstein.

Eine ganze Weile geht es nun auf einer asphaltierten Straße entlang, bevor es in den schattigen Wald geht.

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Über die Hindenburghütte zur Heimensteinhöhle wandern!

Nachdem wir einige Meter durch den Wald bergauf gekraxelt sind, erreichen wir schon bald die Hindenburghütte. Die Hindenburghütte ist eine Schutzhütte vom Albverein Neidlingen und wird von diesem auch betrieben und aufrecht erhalten. Ein stolzes Alter hat sie auch: Schon seit über 100 Jahren wird diese Hütte gehegt und gepflegt.

An der Hindenburg-Hütte bei Neidlingen legen wir einen kurzen Stopp ein.
Ja hier lässt es sich wohl eine Weile aushalten, an der Hindenburg-Hütte mitsamt Sitzgelegenheiten.

Daß diese Hütte schon so lange betrieben wird ist kein großes Wunder. Die grandiose Aussicht von hier oben lockt Tag für Tag neue Wanderer an, die zur Burg Reußenstein wandern möchten. Und tatsächlich ist die Burgruine auf der Alb schon von weitem zu sehen.

Blauer Himmel, saftiges Grün, im Schatten gelegen. Ein schönes Plätzchen mit toller Aussicht!
Die Ruine Reußenstein liegt auf einem Felsriff in ca. 760 Metern Höhe über NN.

Bevor wir die Ruine Reußenstein erreichen, müssen wir allerdings doch noch ein paar Meter wandern. Wir kommen als nächstes an der Heimeinsteinhöhle vorbei. Diese ist momentan jedoch leider geschlossen. Pech gehabt! Weiter geht es nun auf gut zu laufendem, waldigen Untergrund zum Wanderparkplatz Bahnhöfle.

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Auf die Burg Reußenstein wandern: Zwischenstation Neidlinger Wasserfall!

Bevor es weiter zum Neidlinger Wasserfall geht, legen wir am Wanderparkplatz Bahnhöfle eine kurze Pause ein. Es gibt übrigens keine Einkehrmöglichkeiten unterwegs, daher unbedingt genug zu trinken und zu essen mitnehmen. Heute ist es extrem heiß und wir sind ganz froh, genug Proviant eingepackt zu haben. Falls ihr euch fragt, was eigentlich in den Rucksack für eine solche Wanderung gehört, schaut doch mal in unsere Packliste hinein.

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Nun folgen wir einige Meter dem ausgeschilderten Wasserfall. An imposanten Felswänden geht es entlang, die teilweise schon fast höhlenartige Ausbuchtungen vorweisen. Die meisten Höhenmeter dieser Strecke haben wir mit dem Aufstieg zur Hindenburghütte bereits hinter uns gebracht. Daher erreichen wir den Neidlinger Wasserfall an höchster Stelle.

Imposante Felsformationen begleiten uns auf diesem Teil der Wanderung zur Ruine Reußenstein.
Von hier oben fällt er hinab, der Neidlinger Wasserfall.

Es ist Juni, alles grünt in der Natur, wächst und gedeiht. Sehr warm ist es heute auch. Das führt natürlich dazu, daß ein eher kleiner Wasserfall wie der Neidlinger Wasserfall grundsätzlich nur wenig Wasser führt. Dies ist auch heute der Fall. Zwar können wir durch zahlreiche blühende Bäume und Sträucher den Wasserfall erkennen. In der Tat ist man doch ein paar Meter davon entfernt, sodass auf unseren  Bildern der kleine Wassersturz kaum erkennbar ist.

Leider führt der Neidlinger Wasserfall nur sehr wenig Wasser, und es ist nicht viel von ihm zu erkennen.

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Feucht geht es hier zu, sodass die Felsen unterhalb des Wasserfalls fast durchweg vermoost sind.

Ein tolles Naturschauspiel am Wasserfall Neidlingen!

Wie ihr schon auf den Bildern erkennt, kapituliert die Linse unseres Handys ein wenig ob der Hitze, Schwüle und Feuchtigkeit hier direkt am Neidlinger Wasserfall. Am Wasserfall gehen wir einige Meter bergab, um uns das Naturschauspiel auch einmal von unten anschauen zu können.

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Rutschig und glitschig geht es hier natürlich auch zu. Aber interessant ist es schon, sich dem Neidlinger Wasserfall ein wenig zu nähern.
Mit ein wenig Fantasie könnten wir hier von einem Mini-Wasserfall in Neidlingen sprechen.

Sehr rutschig und glitschig ist es hier übrigens. Da heisst es Aufpassen und Obacht geben, um nicht auf den feuchten Baumwurzeln ausrutschen. Das könnte übel enden. Nun aber genug vom Wasserfall, wir wollen ja schließlich zur Burgruine Reußenstein wandern.

Der Höhepunkt der Tour: zur Burg Reußenstein wandern!

Zurück am Wanderparkplatz Banhöfle angekommen, ist das Wandern zur Burgruine Reußenstein ein Kinderspiel. Bestens ausgeschildert ist der Weg. Der Weg ist hier übrigens auch teilweise identisch mit dem prämierten Wanderweg „Filsursprungrunde“, einem der bekannten Löwenpfade auf der Schwäbischen Alb. Ausführliche Berichte zu den Löwenpfaden Felsenrunde sowie Filstalgucker findet ihr übrigens auch auf jungwandern.de (zum Schluß des Artikels nochmals verlinkt).

Die Löwenpfade auf der Schwäbischen Alb sind prämierte und zertifizierte Wanderwege, die besonders lohnenswert zu wandern sind. Schaut euch mal unsere Wanderberichte dazu an!
Nun wandern wir schnurstracks zum Reußenstein, immer dem bestens ausgeschilderten Wanderweg entlang.

Parallel zu einer Verkehrsstraße verläuft nun der Weg, und zwischendurch können wir immer wieder tolle Blicke hinunter ins Tal werfen. Auch die Ruine Reußenstein ist immer besser erkennbar.

Immer näher rückt die imposante Burgruine Reußenstein.

Schon aus der Ferne sind Kletterer an der Ruine Reußenstein zu sehen. Was wir von hier aus noch nicht ahnen: wie groß die Burgruine tatsächlich ist. Während wir die letzten Meter zur zur Ruine Reußenstein wandern philosophieren wir über unseren letzten Trip zu einer Burg, der Burg Teck. Denn diese fiel doch kleiner aus als ursprünglich gedacht.

Am Ziel angekommen: die Burgruine Reußenstein!

Ja und was sollen wir sagen: wir sind begeistert! So groß hatten wir uns die Burganlage doch nicht vorgestellt. Und von weitem sah sie noch so klein aus!

Wir sind überrascht ob der Größe der Burgruine Reußenstein.
Dann wollen wir uns mal das Ganze von Näherem anschauen.
Seit dem 16. Jahrhundert ist die Burg Reußenstein unbewohnt.

Da lassen wir uns nicht lumpen, und steigen gleich mal die wenigen Treppen der Burg empor. Einige andere Wanderer halten sich auch schon bereits an der Ruine auf. Während einige ein Picknick oder kleine Rast einlegen, haben andere eine Drohne ausgepackt und lassen diese ihre Runden fliegen.

Wow! In der Tat ist im Inneren der Burg noch vieles an Mauern erhalten.
Wasser kann hier schon langes keines mehr aus dem Brunnen geschöpft werden. Dafür sieht es sehr schön aus!

Wir sind begeistert! Teilweise hervorragend erhalten bzw. bestens zu erkennen, wie die Aufteilung der einzelnen Räume gewesen sein muss. Wer seinerzeit aus dem Brunnen hat Wasser schöpfen dürfen, hatte wohl Schwerstarbeit zu verrichten. Der Brunnen hat so einiges an Tiefe vorzuweisen.

Fantastische Aussichten von der Burgruine Reußenstein!

Ja hier oben lässt es sich wohl aushalten. Zumal wir ein schattiges Plätzchen gefunden haben, um zum einen abermals eine kleine Pause einzulegen. Und um ein wenig nachzulegen, und zwar Sonnencreme, die wir, Gott sei Dank, reichlich eingepackt haben. Ebenso wie ein ein Multifunktionstuch, welches heute Höchstarbeit verrichten darf. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Wanderapotheken-Bericht.

 

Was gehört in meine Wanderapotheke? Hier erfahrt ihr es!
Unsere jungwandern.de-Buttons haben sich ein schattiges Plätzchen an diesem doch recht heißen Tag gesucht.

Wir genießen die Aussicht von der Burgruine und schauen den anderen Wanderern beim Fotografieren, Posen und Pausieren zu. Diese Wanderung übertrifft unsere Erwartungen doch tatsächlich. Hatten wir gar nicht mit gerechnet. Auch das Wetter spielt mit, ein schöner Tag!

Blick von der Ruine Reußenstein auf das Neidlinger Tal.

Auf einer Tageswanderung wie dieser solltet ihr auch die passenden Wandersocken tragen. Wir empfehlen für alle 4 Jahreszeiten unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Eigenschaften. Unsere jungwandern.de-Empfehlungen in puncto 4 Jahreszeiten Wandersocken könnt ihr jetzt und hier beim Online-Anbieter einsehen. –> Jetzt mehr erfahren!*

Da unten im Neidlinger Tal sind wir unsere Wanderung auf die Ruine Reußenstein gestartet.
Wenn ihr zur Burgruine Reußenstein wandern geht, passiert ihr vorher dieses Felsplateau.

Wer will bei solchen Aussichten noch weiter wandern? Aber hilft ja nichts, wir müssen zurück, sonst verpassen wir unseren Bus.

Zurück nach Neidlingen wandern!

Der Weg zurück nach Neidlingen ist relativ schnell absolviert und zu wandern. Es geht steil bergab, und nach einer knappen halben Stunde sind wir auch schon wieder im Ort angekommen. Das war wirklich eine tolle und absolut empfehlenswerte Wanderung! Hierhin kommen wir gerne zurück!

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Wanderrucksäcke gibt es wie Sand am Meer. Das habt ihr sicherlich auch schon festgestellt. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale dabei: Gehe ich auf eine Tageswanderung, eine Mehrtageswanderung oder eine Fernwanderung. Abhängig von der Länge der Tour benötigt ihr unterschiedlich viel Equipment und Ausstattung. Und dieses nimmt natürlich Platz ein.

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