Geheimtipp Großer Hansjakobweg: Mehrtageswanderweg durch das schöne Kinzigtal

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Auf dem Großen Hansjakobweg wandern: Alle 6 Etappen vom Mehrtageswanderweg im ausführlichen Erfahrungsbericht!

Eine Woche durch das Kinzigtal wandern: Das geht auf dem Großen Hansjakobweg ganz hervorragend! Fast 100 km Wegstrecke, aufgeteilt in 6 Etappen, führen den Wanderer zu einigen der schönsten Aussichtspunkte und Ortschaften im Kinzigtal im Mittleren Schwarzwald. Schattige Waldabschnitte wechseln sich mit tollen Aussichtspunkten ab. Übernachtet werden kann in idyllischen Schwarzwalddörfern und Kleinstädten. 

Auf dem Großen Hansjakobweg wandern: 6 Tage auf den Spuren von Heinrich Hansjakob im Kinzigtal!

Zu sehen gibt es vieles auf dem Weg: schmucke Fachwerkstädte wie Schiltach , Wolfach oder Haslach, Brandenkopf und Urenkopf mit Aussichtstürmen, tolle Aussichten auf das Tal der Kinzig und den Mittleren und Südschwarzwald. Wer auf dem Großen Hansjakobweg wandern geht, der begibt sich auf die Spuren des früheren Pfarrers, Schriftstellers und Politikers Heinrich Hansjakob. Dieser lebte einst in der Region und hat hier seine Spuren hinterlassen. Der Große Hansjakobweg: Wir sind ihn komplett gewandert und stellen euch nun die Höhepunkte dieses lohnenswerten Mehrtageswanderwegs im Kinzigtal vor!




Auf dem Mehrtageswanderweg Großer Hansjakobweg wandern

1. Großer Hansjakobweg: Willkommen im Kinzigtal!
2. Die 6 Etappen: Was erwartet uns?

2.1 Etappe 1: Haslach – Wolfach (17,1 km, 720 hm, 6:45 h)

2.1.1 Start: Haslach Altstadt
2.1.2 Hansjakobmuseum, Sandhaasenhütte
2.1.3 Urenkopf (-turm)
2.1.4 Hausach

2.2 Etappe 2: Wolfach – Oberharmersbach (18,9 km, 920 hm, 7:30 h)

2.2.1 Start: Wolfach Altstadt
2.2.2 Hohenlochenhütte
2.2.3 Brandenkopf (-turm)
2.2.4 Berggasthof Durben
2.2.5 Ziel: Oberharmersbach

2.3 Etappe 3: Oberhamersbach – Zell am Hamersbach (12,7 km, 480 hm)

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2.3.1 Start: Oberharmersbach
2.3.2 Vesperstube „Vogt auf Mühlstein“
2.3.3 Ziel: Zell am Harmersbach

2.4 Etappe 4: Zell am Hamersbach – Steinach (14,1 km, 570 hm)

2.4.1 Start: Zell am Harmersbach
2.4.2 Nillhöfe
2.4.3 Ziel: Steinach

2.5 Etappe 5: Steinach – Biereck (15,9 km, 740 hm)

2.5.1 Start: Steinach
2.5.2 Fehrenbacher Höhe und Alemannorum
2.5.3 Höhenhäuser
2.5.4 Biereck

2.6 Etappe 6: Biereck – Haslach (11,9 km, 170 hm)

2.6.1 Start: Biereck
2.6.2 Flachenberg
2.6.3 Hansjakob-Kapelle Hofstetten
2.6.4 Ziel: Haslach im Kinzigtal

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2. Streckenverlauf/GPS-GPX-Track
3. Hotel-Tipps*
4. Ausrüstungs-Tipps
5. Reiseführer*
6. Touren in der Nähe
7. Wandermagazin kostenlos anfordern


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1. Mehrtageswandern im Kinzigtal: der Große Hansjakobweg

Das Kinzigtal ist ein kleines Wanderparadies im Mittleren Schwarzwald. Wo früher Flößer Baumstämme über die Kinzig zum Neckar oder Rhein transportiert haben, wird heute gerne Zeit in der Natur verbracht. Wandern, Radfahren, die Seele baumeln lassen: Das geht im Kinzigtal ganz hervorragend! Geprägt ist das Kinzigtal von kleinen Fachwerkstädten und Orten, zahlreichen Schwarzwaldhöfen, kleinen Nebentälern und zahlreichen Aussichtspunkten. Und: Aus dem Kinzigtal stammt der berühmte Schwarzwälder Bollenhut!

Der Große Hansjakobweg ist als Rundwanderweg konzipiert und startet/endet in Haslach im Kinzigtal.
Zahlreiche schöne Schwarzwaldhöfe liegen auf der über 90 km langen Strecke.

Wer hier urlaubend unterwegs ist, benötigt nicht zwangsweise ein Auto um zu den unterschiedlichen Etappenorten zu gelangen. Die Kinzigtalbahn fährt von Freudenstadt nach Offenburg i.d.R. im Stundentakt die wichtigsten Orte an. Und von hier aus wiederum gibt es diverse Busverbindungen, um die häufig in ruhigen Höhenlagen liegenden Kinzigtaldörfer zu erreichen.

2. Großer Hansjakobweg: Toller Mehrtageswanderweg im Kinzigtal

Mehrere Tage am Stück im Mittleren Schwarzwald wandern: Das geht auf dem Großen Hansjakobweg im Kinzigtal besonders gut. Der ca. 94 km lange Rundwanderweg ab bzw. nach Haslach an der Kinzig bietet reichlich viel Abwechslung. Die Beschreibung „mittelschwer“ trifft es ganz gut: Auf den 6 Tagesetappen werden fast 3.000 Höhenmeter erstiegen.

Immer wieder gibt es auf dem Großen Hansjakobweg tolle Aussichten auf das Tal der Kinzig.

Spätestens nach den Aufstiegen auf den Urenkopfturm oder Brandenkopfturm sind die Aussichten über den Schwarzwald grandios. Auf dem Weg gibt es zahlreiche Möglichkeiten, typischer Schwarzwälder Gerichte bei einer Einkehr zu genießen, z.B. im Wanderheim auf dem Brandenkopf, in der Vesperstube Vogt am Mühlenstein oder Höhengasthaus am Kreuz.

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Das Wanderheim auf dem Brandenkopf mitsamt Aussichtsturm gehört zu den Highlights des Mehrtageswanderwegs.

Übernachtet werden kann in kleinen Pensionen, im Wanderheim Brandenkopf oder, recht originell, in einem „Pod“ an der Hohenlochenhütte. Am Biereck wartet ein Wellness-Hotel auf Übernachtungsgäste. Übernachtungs-Tipps findet ihr in den jeweiligen Etappenberichten.

In Biereck endet die fünfte Etappe vom Großen Hansjakobweg.

Gewidmet ist der Weg dem Pfarrer, Schriftsteller und Politiker Heinrich Hansjakob. Dieser trug meistens einen markanten Hut: Und dieser Hut ist das Erkennungszeichen des bestens ausgeschilderten Wanderwegs!

2.1 Etappe 1 vom Großen Hansjakobweg

Die erste Etappe vom Großen Hansjakobweg startet mit einer Streckenlänge von ca. 18,6 km, die in 6,5 Stunden Gehzeit erwandert werden kann. Über 700 Höhenmeter Aufstieg warten auf uns, fast die Hälfte gleich zu Beginn des Weges beim Aufstieg auf den Urenkopf. Highlights sind u.a. der Urenkopfturm und die Altstadt Wolfachs.

2.1.1 Großer Hansjakobweg Etappe 1: Von Haslach nach Wolfach

Wir starten die Mehrtageswanderung durch das Kinzigtal dort, wo sie nach etwas weniger als 100 km auch wieder enden wird: in Haslach. Die Innenstadt von Haslach ist geprägt von alten Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften, Eisdielen und einigen Restaurants. Besonders auffällig ist die Hausfassadenmalerei am Haslacher Rathaus. U.a. sind hier Heinrich Hanjakob sowie Carl Sandhaas, einem weiteren bekannten Bürger der Stadt, verewigt worden.

Wandfassaden-Malereien in Haslach im Kinzigtal.
Heinrich Hansjakob hat nicht nur in Haslach seine Spuren hinterlassen.

Auf dem Weg zum Hansjakobmuseum kommen wir am Schwarzwälder Trachtenmuseum und an der Tourist-Information vorbei. Wer sich vorab noch aktuelle Informationen holen möchte: Hier können sie eingeholt werden. Der Weg ist übrigens außergewönlich gut ausgeschildert.

2.1.2 Hansjakobmuseum und Sandhaashütte

Kurz vor dem Verlassen der Stadt Haslach erreichen wir das Hansjakobmuseum. In diesem könnt ihr allerlei Informationen über das Leben und die Werke des Schriftstellers und Pfarrers einholen. Auch zu den Malern Carl Sandhaas und Otto Laible erfahrt ihr hier einiges.

Heinrich Hansjakob-Museum Haslach
Von der Sandhaasenhütte gibt es die ersten tollen Aussichten auf das Kinzigtal.

In Richtung Urenkopf geht es nun steil bergauf. Ein erster Zwischenstopp kann am Heiligen Brunnen mitsamt Kapelle eingelegt werden. Auch eine kleine Grotte ist vorhanden. Auf dem gesamten Verlauf des Großen Hansjakobwegs sind immer wieder Informationstafeln zu den den jeweiligen Wegpunkten aufgestellt. Die ersten schönen Aussichten erwarten uns dann an der Sandhaasenhütte. Diese jedoch werden nur wenig später vom Urenkopfturm getoppt werden.

2.1.2 Geniale Aussichten: Urenkopf mit Aussichtsturm

Der Gipfel des Urenkopfs erreicht 554 Meter Höhe. Und wer die 183 Stufen des Aussichtsturm ersteigt, der wird mit tollen Aussichten über das Kinzigtal und den Schwarzwald belohnt. Bei guten Sichtverhältnissen kann sogar bis auf die Gipfel vom Schauinsland sowie dem Kandel geschaut werden.

Geniale Aussichten vom Urenkopf auf das Kinzigtal.
Der Große Hansjakobweg ist fast schon spektakulär gut ausgeschildert.

Ebenso zu erkennen ist der Brandenkopf, dessen Aussichtsturm wir auf der Etappe 2 besteigen werden. Nun aber führt uns der Weg erst einmal vorbei am Rotweinbänkle. Hier hat Heinrich Hansjakob einst gerne Platz genommen und ein Gläschen Rotwein getrunken. An einer Art Zapfsäule könnt ihr sogar selbst Rotwein zapfen, sofern nicht jemand anders vor euch den Bestand geleert hat.

Rastplatz Pilger-Klause
Hausach im Kinzigtal

Kurz vor Hausach gelangen wir zu einer Art Schutzütte, der „Pilger-Klause“. Diese liegt auf einem Streckenabschnitt des Kinzigtäler Jakobuswegs und dient als willkommene Rastmöglichkeit. Wir erreichen nun Hausach.

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2.1.4 Von Hausach nach Wolfach auf dem Großen Hansjakobweg

In Hausach wird es für einige Meter wieder städtisch. Wir wandern vorbei an einigen schönen Fachwerkhäusern und dem mit blühenden Pflanzen bestückten Rathaus. Auch die Kirche lassen wir hinter uns zurück und erreichen den Wegpunkt Schänzle mit einer alten Burgruine. Von dieser ist jedoch nur noch wenig erhalten.

Wir nähern uns dem heutigen Etappenziel Wolfach.

Die letzten Kilometer bis zum Etappenziel Wolfach verlaufen recht unspektakulär in bzw. an einem Waldstück entlang. Nach gut 6,5 Stunden Gehzeit endet dann die erste Etappe des Mehrtageswanderwegs in Wolfach. Wolfach stellen wir euch nun im Bericht zur Etappe 2 ein wenig genauer vor.

2.2 Großer Hansjakobweg Etappe 2: Von Wolfach nach Oberharmersbach

Auf der zweiten Etappe geht es ordentlich zur Sache: Knapp 1.000 Höhenmeter Aufstieg liegen an. Für die ca. 19 km lange Strecke sollten 7,5 Stunden Gehzeit eingeplant werden. Eine anstrengende, aber auch sehr schöne Etappe! Highlight ist neben der Stadt Wolfach u.a. die Hohenlochenhütte und der Brandenkopf mit Aussichtsturm und Wanderheim. Idyllisch und ruhig geht es auf dem Streckenabschnitt kurz vor Oberharmersbach zu.

2.2.1 Von Wolfach nach Oberharmersbach wandern: Start in Wolfach

Wolfach: Hier sind wir schon häufiger wandernd unterwegs gewesen. Denn dieser sehr schöne und recht kleine Ort im Kinzigtal verfügt mit dem Wolfacher Schlossblick sowie dem Wolfacher Grenzgänger-Steig gleich über zwei Premiumwanderwege, die wir bereits ausführlich haben vorstellen dürfen. Auffällig ist vor allem das Wolfacher Rathaus, ein denkmalgeschütztes, historisches Gebäude. An der Kinzig ist wieder ein Schaufloß ausgestellt und der Narrenbrunnen am Gassensteg zeugt von dem hier traditionell verankerten Fastnachtsbrauchtum.

Wolfach: Ein kleines Wanderparadies direkt auf dem Großen Hansjakobweg.
Auf dem Großen Hansjakobweg wandern: Schaufloß an der Kinzig in Wolfach.

Wir folgen den Markierungen vom Großen Hansjakobweg und werden auf den ersten 12 km der heutigen Etappe fast ausschließlich bergauf wandern, bis wir den Brandenkopf mit Wanderheim und Aussichtsturm erreicht haben werden.

Heute geht es steil bergauf bis auf fast 1.000 Metern Höhe.
Unter uns befindet sich das Höhengasthaus Käppelehof.

Am Wegpunkt „Über dem Osterbach“ wird ein erster toller Aussichtspunkt erreicht. Auch eine Himmelsliege steht zum Relaxen bereit. Wir können in Richtung Renchtal schauen und vor uns liegt das Höhengasthaus Käppelehof. Hier könnte theoretisch eingekehrt werden: Wir haben jedoch noch einige Höhen- und Kilometer vor uns. Daher heißt es für uns erst einmal weiter „Strecke und Höhenmeter“ machen, bis wir nach einem schweißtreibenden Aufstieg die Hohenlochenhütte erreichen.

2.2.2 Hohenlochenhütte mit Übernachtungsmöglichkeit

Wir haben ja schon viele Hütten im Schwarzwald gesehen: Schutzütten, Wanderheime, mit und ohne Bewirtung. Viele davon waren aus Holz erbaut. Mit der Hohenlochenhütte jedoch erreichen wir eine Hütte, die aufgrund ihrer Bauweise für den Schwarzwald eher ungewöhnlich ist. Mit ihren Steinen in der Fassade wirkt sie eher wie eine Hütte in den Alpen als wie im Schwarzwald.

Fast schon verwunschen gelegen: die Hohenlochenhütte.
Neben dem Großen Hansjakobweg führt auch der beliebte Mehrtageswanderweg Westweg zur Hohenlochenhütte.

Gelegentlich findet an Wochenenden auch eine kleine Bewirtung an der Hütte statt. Es darf hier sogar übernachtet werden: Zwar nicht direkt in der Hohenlochenhütte, aber in einem „Pod“. Einer kleinen Holzhütte in direkter Nachbarschaft. Schlicht ist sie gehalten, bietet aber 5-6 Personen Platz zum Übernachten. Ebenfalls vorhanden ist eine Trockentoilette und ein Brunnen mit frischem Quellwasser.

Westweg, Großer Hansjakobweg, Hohenlochenhütte

Übernachtet wird hier durchaus häufiger: Wir befinden uns hier auf einem Teilstück des beliebten Fernwanderwegs Schwarzwald Westweg. Und der gilt als einer der meistgewanderten Fernwanderwege Deutschlands. Wer hier einfach nur die Aussichten genießen möchte ist natürlich auch richtig: Der Blick fällt erstmalig auf das heutige Tagesziel Oberhamersbach. Und bis dort hin erwarten uns zuerst weitere Höhenmeter bis zum nächsten Zwischenziel, dem Brandenkopf.

2.2.3 Brandenkopf: Wanderheim mit Aussichtsturm auf 945,9 metern Höhe

Mit dem Brandenkopf erreichen wir nach dem schweißtreibenden Aufstieg nicht nur den höchsten Punkt vom Großen Hansjakobweg. Gleichzeitig gilt der Brandenkopf-Gipfel als höchster Berg des Mittleren Schwarzwaldes. Ein sehr lohnenswertes Ziel, denn im Wanderheim sind Einkehr und Übernachtung möglich.

Auf dem Großen Hansjakobweg wandern: Wir haben den Brandenkopf mit Wanderhütte und Aussichtsturm erreicht.
Im Innenbereich vom Brandenkopf Wanderheim geht es urig und gemütlich zu.

Im Gastraum geht es urig und gemütlich zu. Und bei dem heutigen tollen Wetter setzen wir uns mit einem Kaffee in den Außenbereich. Frisch gestärkt geht es dann noch höher hinauf: auf den Aussichtsturm. Seit 1929 existiert der 32 Meter hohe Aussichtsturm, von dessen Aussichtsplattform eine grandiose 360 Grad Panorama-Aussicht genossen werden darf.

Fernsichten vom Aussichtsturm auf dem Brandenkopf.
Schwarzwaldhöhen

So schön es am Brandenkopf auch ist: Wir müssen heute noch nach Oberharmersbach. Und nach dem schweißtreibenden Aufstieg kommen uns die nun folgenden fast 900 Meter Abstieg gerade recht.

2.2.4 (Ehemaliger) Berggasthof Durben: Zwischenstopp zwischen Oberharmersbach und Brandenkopf

Führt uns die Route zuerst durch ein schattiges Waldstück, so strahlt uns kurz vor dem Berggasthof Durben die Sonne ins Gesicht. Zum Zeitpunkt unserer Anwesenheit wurde dieser zwar nicht bewirtschaftet, aber dank eines Kühlschrankes im Außenbereich sind auch hier gekühlte Getränke käuflich zu erwerben. Auf einer Panoramaschaukel darf Platz genommen und geschaukelt werden. Wir kommen mit der Eigentümerin ins Gespräch die uns darüber informiert, dass sie auf der Suche nach einem neuen Pächter ist. Wir drücken die Daumen, dass sie fündig wird!

Berggasthof Durben
Blick auf Oberharmersbach

Ein wenig überraschend erwartet uns vor einem weiteren Hof ein kleiner Rastplatz mit Tisch und Bänken sowie einer Getränkestation mit gekühlten Getränken. Gegen einen geringen Obolus nehmen wir eine kühle Limo, die jetzt hier an Ort und Stelle genau das Richtige ist. Nur noch gut eine Stunde sind wir nun vom Tagesziel Oberharmersbach entfernt und können auch schon den dortigen Kirchturm erspähen.

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2.2.5 Auf dem Großen Hansjakobweg wandern: Vesperdorf Oberharmersbach

Mit der heutigen Tagesetappe neigt sich die wohl anstrengendste aller sechs Etappe ihrem Ende entgegen. Gut 8 Stunden nach dem Beginn der heutigen Tagestour erreichen wir Oberharmersbach. Ein kleines, malerisches Dorf mit mehreren Einkehrmöglichkeiten. Hier legen wir heute einen Übernachtungsstopp ein, bevor am Tag draud die dritte Etappe nach Zell am Harmersbach in Angriff genommen wird.

2.3 Etappe 3 Großer Hansjakobweg: Oberharmersbach – Zell am Harmersbach

Die dritte Etappe vom Mehrtageswanderweg durch das Kinzigtal kommt im Vergleich zur Tagesetappe zuvor mit gut 12 km Wegstrecke recht moderat daher. In ca. 4 Stunden Gehzeit werden knappe 500 Höhenmeter erklommen. Highlight dieser Etappe sind die Aussichten am Haldeneck und die Einkehr-Option in der Vesperstube Vogt auf Mühlstein.

2.3.1 Start Etappe 3: Oberharmersbach

Ausgeschlafen und mit einem ordentlichen Frühstück bedacht geht es heute auf die dritte der insgesamt 6 Etappen vom Großen Hansjakobweg. Ruhig und aussichtsreich geht es heute zu. Führt die Route zuerst entlang der Bahngleise, so geht es anschließend stetig bergauf.

Heute werden wir ab Oberharmersbach auf dem Großen Hansjakobweg wandern.
Blick zurück in Richtung Brandenkopf und Berggasthof Durben.

Je höher wir kommen, umso besser werden die Aussichten in Richtung Durben und Brandenkopf, wo wir gestern noch wandernd unterwegs waren. In Oberharmersbach gibt es mehrere tolle und lohnenswerte Rundwanderwege, die unsere heutige Etappe kreuzen. Der erste dieser Wege ist die AugenBlick-Runde Oberharmersbach. Eine eher ungewöhnliche Sitzbank lädt hier zum Pausieren ein.

Ein weiterer schöner Wanderweg ist die AugenBlick-Runde Oberharmersbach.
Freie Platzwahl!

Einige Meter weiter erreichen wir den Aussichtspunkt Haldeneck. Hier stossen wir auf gleich zwei weitere, lohnenswerte Wanderwege. Die „Hahn-und-Henne-Runde“ ist als Premiumweg und Schwarzwälder Genießerpfad ausgezeichnet. Weiterhin verlaufen hier der Ortenauer Sagenrundweg Nordrach sowie ein Obstbrennerweg entlang.

Aussichtspunkt Haldeneck
„Folge dem Hut“: Immer sehr gut ausgeschildert, der Große Hansjakobweg.

Wir folgen jedoch weiterhin unsere schwarzen Hut-Markierung vom Großen Hansjakobweg in Richtung Vesperstube Vogt auf Mühlstein. Nach ca. 2 Stunden Gehzeit ab Oberharmersbach erreichen wir die Vesperstube gegen 11 Uhr dann auch bereits.

2.3.2 Einkehrmöglichkeit Vesperstube Vogt auf Mühlstein

Die Stube ist eine wahre Institution: Bereits der Schriftsteller Heinrich Hansjakob hat diese vor über 100 Jahren in einem sehr Werke verewigt. Zahlreiche kleine Speisen werden hier ebenso angeboten wie diverse Getränke.

Coole Einkehrmöglichkeit: Vesperstube Vogt auf Mühlstein in Nordrach.
Die Hahn-und-Henne-Runde gehört zu den beliebten Schwarzwälder Genießerpfaden.

Eine kleine Kapelle ist ebenso vorhanden wie ein Ziegengehege. Zahlreiche weitere Wanderwege führen an der Vesperstube entlang. Auf dem Weg nach Zell am Harmersbach führt die Route nun fortwährend sanft bergab. Wir passieren eine Schutzhütte und kommen an einer Radiumquelle vorbei.

Schöne Aussichten vom Großen Hansjakobweg auf Zell am Harmersbach.

Bei Kaiserwetter lassen wir uns die Sonne ins Gesicht scheinen und wandern zwischen Feldern und Wiesen in Richtung Tagesziel, Zell am Harmersbach.

2.3.3 Etappenziel Tag 3: Zell am Harmersbach

In Zell am Harmersbach lohnt, wie bei den Etappenzielen zuvor auch, ein kleiner Bummel durch die kleine, aber feine Altstadt. Einige Fachwerkhäuser sowie prächtige Bürger- und Jugendstilhäuser sind zu bestaunen. Am meisten fällt jedoch der markante Storchenturm ins Auge.

Etappenziel erreicht: Zell am Harmersbach.
Schwedenkanonen am Stadtturm von Zell am Harmersbach.

Der Storchenturm ist ein mittelalterlicher Torturm, in welchem heute ein Heimatmuseum untergebracht ist. Zell am Harmersbach ist gut an den ÖPNV angebunden; es gibt auch eine Bahnhaltestelle, die von der Regionalbahn angefahren wird.

2.4 Etappe 4 auf dem Großen Hanjakobweg: Von Zell am Harmersbach nach Steinach

Die vierte Etappe unseres Mehrtageswanderwegs durch das schöne Kinzigtal kommt auf eine Länge von ca. 14 km und kann in 5 Stunden erwandert werden. Dabei werden ca. 600 Höhenmeter erstiegen: Heute wird es wieder aussichtsreich! Im Vergleich zu den vorherigen Etappen gibt es heute weniger Highlights zu bestaunen: Wir erfreuen uns vorrangig an den schönen Aussichten!

2.4.1 Start: Zell am Harmersbach

Mit der Bahn angereist, starten wir die heutige Etappe direkt am Bahnhof in Zell am Harmersbach. Schon hier sind zahlreiche Wegmarkierungen für Wanderwege angebracht, sodass wir nach dem Ausstieg aus der Bahn loslegen können. Schnell wird Zell am Harmersbach verlassen und die Route führt vorbei an der alten Leimegrube, dem Buchwaldhof bis zur Sophienquelle.

Über die Nillhöfe und Fischerbacher Höhe wandern wir heute nach Steinach.
Heute begeben wir uns auf die vierte Etappe vom Großen Hansjakobweg im Kinzigtal.

Markante Wegpunkte halten sich auf der heutigen Etappe ansonsten in Grenzen. Auf den ersten 6 km Wegstrecke geht es stetig bergauf, sodass auch die Aussichten immer besser werden. Am Wegpunkt „Auf der Eck“ wird an einer Sitzbank eine kleine Rast eingelegt.

Viele Streckenabschnitte verlaufen auf dieser Etappe aussichtsreich entlang riesiger Wiesen.
Hoch über dem Kinzigtal thront diese Burgruine. Kennt ihr sie? Dann schreibt doch ihren Namen einmal in die Kommentarleiste!

Oberhalb des Kinzigtals ist eine Burgruine zu sehen. Kennt ihr sie? Dann schreibt doch den Namen einmal unten in die Kommentarspalte! Nach einer Weile Aussichten genießen machen wir uns wieder auf den Weg in Richtung Nillhöfe.

2.4.2 Wegpunkt Nillhöfe

Die Nillhöfe liegen ein wenig abseits des eigentlichen Wanderwegs. Bei den Vorabrecherchen war es gar nicht so einfach herauszufinden, ob hier in einem Gasthaus eine Einkehr möglich ist. Neugierig machen wir uns also auf den Weg und müssen feststellen: Das Höhengasthaus Nillhof scheint schon seit einiger Zeit Geschichte zu sein. Keine Einkehr möglich!

Aussichtsreich geht es heute zu.
Der Große Hansjakobweg ist geprägt von tollen Aussichten über den Schwarzwald.

Das ehemalige Gasthaus wurde umgebaut, hier gibt es nun mehrere Ferienwohnungen zu mieten. Ansonsten ist der ehemalige Gasthof von mehreren Wohngebäuden umgeben. Wir begeben und wieder zurück auf die eigentliche Route in Richtung Baberast über den Aussichtspunkt „Überm Eckerhof“ und die Fischerbacher Höhe.

Von Zell am Harmersbach wandern wir heute bis nach Steinach.
Baberast am Großen Hansjakobweg

Baberast ist ein bewirtschafteter Bauernhof, in welchem ebenfalls geurlaubt werden kann. Ferner gibt es hier einen Getränkeautomaten, der neben den klassischen Getränken zudem selbst gebrannten Schnaps anpreist. Entspannt schlendern wir bergab in Richtung des heutigen Tagesziels, Steinach.

2.4.3 Etappenziel Etappe 4: Steinach

Über den Kinzigsteg überqueren wir die Kinzig und erreichen Steinach. Auch Steinach verfügt wieder über eine Bahnanbindung an die Kinzigtalbahn, die von Freudenstadt nach Offenburg fährt.

Kurz vor Steinach überqueren wir über diese Brücke die Kinzig.
Perfekte Anbindung an den ÖPNV in Steinach.

In der Nähe des Bahnhofes gibt es einen Supermarkt, in welchem nach der Etappe 4 Getränke oder Snacks gekauft werden können. Oder natürlich für die Etappe 5 frischer Proviant. Denn am Tag drauf geht es auf die vorletzte Etappe vom Großen Hansjakobweg ab Steinach.

2.5 Etappe 5 auf dem Mehrtageswanderweg: Von Steinach nach Biereck

Auf der fünften Etappe vom Großen Hansjakobweg wandern wir auf 16 km Wegstrecke von Steinach vorrangig auf schattigen Waldabschnitten bis nach Biereck. In den 6 Stunden Gehzeit werden ca. 600 Höhenmeter erklommen. Ruhig geht es heute wieder zu; lediglich in Höhenhäusern überqueren wir einen Pass. Hier bieten sich mehrere Einkehrmöglichkeiten an.

2.5.1 Großer Hansjakobweg Etappe 5: Start in Steinach

Gemütlich wieder am frühen Morgen mit der Kinzigtalbahn angereist, besorgen wir am wenige Meter entfernt gelegenen Supermarkt mitsamt Bäckerei den nötigen Wegproviant. Und dann geht es auch schon los: Fast die gesamte Strecke über geht es leicht bergauf.

Nur noch 2 Etappe werden wir nach Haslach auf dem Großen Hansjakobweg wandern.
Blick zurück auf Steinach.

Schnell schon können wir einen Blick zurück auf Steinach werfen und wandern auf der heute meist schattig gelegenen Etappe auf mal mehr, mal weniger breiten Waldwegen in Richtung Wegpunkt „Heidenschlössle“ am Artenberg. Dabei handelt es sich um eine markante Felsformation, die als vorchristliche Kultstätte angesehen wird.

Wegpunkt „Heidenschlössle“ am Artenberg.

Immer höher befinden wir uns auf dem Weg und können in einer Lichtung einen erneuten Blick zurück auf Steinach und das Kinzigtal werfen. An einer Art Schneise steht eine Sitzbank zum Pausieren bereit: Wir legen eine kleine Rast ein. In der Ferne sind gleich zwei Aussichtstürme zu sehen: der Urenkopfturm sowie der Aussichtsturm auf dem Brandenkopf. Beide Türme sind wir ja auf den vorherigen Etappen bereits bestiegen.

Auch auf der heutigen Etappe geht es wieder hoch hinaus.
Der Aussichtsturm auf dem Urenkopf ist in der Ferne zu erkennen.

Die Route führt uns über den Wegpunkt Oberer Dochbach dann zur Fehrenbacher Höhe.

2.5.2 Von der Fehrenbacher Höhe nach Höhenhäuser

Am Wegpunkt Fehrenbacher Höhe befindet sich unweit der traditionsreiche Fehrenbacher Hof. Bereits im 17. Jahrhundert war der Hof existent. Heute sind hier u.a. ein Naturgästehaus sowie Jugend- und Freizeitzentrum vorhanden. Fast unbemerkt erklimmen wir einen Höhenmeter nach dem anderen und erreichen das „Alemannorum“ auf 722 Meter Höhe. Dabei handelt es sich um einen uralten Grenzstein, der die frühere Grenze zwischen den Alemannen und Franken im 8. Jahrhundert darstellt.

Fehrenbacher Kreuz

Nur wenige Meter entfernt erreichen wir dann die Siedlung Höhenhäuser.

2.5.3 Höhenhäuser-Pas: Mehrere Einkehrmöglichkeiten

Bei den Recherchen vor unserer Wanderung sind wir nicht so ganz schlau daraus geworden, was denn „Höhenhäuser“ eigentlich ist. Jetzt, wo wir diesen Wegpunkt erreicht haben wird klar: Es ist eine Ansammlung von mehreren Häusern an einer Passstraße bzw. Passhöhe. Und diese wurden offenbar einst, offenbar aufgrund ihrer Lage „in der Höhe“,  auf den Namen „Höhenhäuser“ getauft. Vor allem unter Radfahrern ist dieser Pass scheinbar sehr beliebt, wir können diverse Radfahrer beobachten, wie sie im sportlichen Outfit an uns vorbei rasen.

Wir haben die kleine Siedlung Höhenhäuser erreicht.
Höhengasthaus zum Kreuz

Mehrere Einkehrmöglichkeiten sind an diesem Wegpunkt vorhanden. Das ein wenig antiquiert daherkommende Schwarzwaldstüble verfügt über einen großen Außengastronomie-Bereich, ist aber leider geschlossen. Wann bzw. ob das Schwarzwaldstüble geöffnet ist erfahren wir auch nicht so wirklich. Die Aushänge sind überschaubar und eine Internetseite nicht existent. Die Straße überquerend stehen wir vor dem moderner wirkenden Höhengasthaus zum Kreuz. Dieses ist gut besucht und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten. Das ist für viele auch ganz praktisch, denn am heutigen Tagesziel Biereck gibt es lediglich eine Übernachtungsoption. Doch dazu später mehr.

In Richtung Biereck wandern wir nun noch ca. 4,5 Kilometer.

Bis zum Tagesziel Biereck sind es noch gut 4,5 km. Über den Wegpunkt Lachen wandern wir, wie gehabt, durch schattige Waldabschnitte und gelegentlichen Aussichtspunkten.

Wir befinden uns nun im „Zweitälerland“: Elztal und Simonswälderwald liegen uns vor der Nase und können u.a. über den Mehrtageswanderweg ZweiTälerSteig erkundet werden. Wir erkunden heute nichts mehr: Nach ca. 16 km Wegstrecke erreichen wir Biereck.

2.5.4 Großer Hansjakobweg: Etappenziel Biereck erreicht

Warum Biereck jetzt Biereck heißt: Schwer zu sagen. Jedenfalls konnten wir dazu keine Informationen finden. Fakt ist jedenfalls, dass hier schon vor über 200 Jahren das Gasthaus Rössle gestanden hat. Ob diese Tatsache etwas mit dem Namen Biereck zu tun hat? So wie vor 200 Jahren sieht es hier jedenfalls nicht mehr aus: ganz im Gegenteil. Ein modernes Hotel steht hier mittlerweile. Die Zimmer bieten u.a. eine tolle Aussicht auf das Kinzigtal. Einladend ist vor allem der Pool mit angrenzendem Naturpool. Für Kinder (und vermutlich ausschließlich Gäste des Hauses) steht ein Spielplatzbereich bereit. Das Restaurant kann natürlich auch ohne Übernachtung genutzt werden.

Pool am Biereck
Das Hotel am Biereck verfügt auch über einen großen Außengastro-Bereich.

An dieser Stelle endet die offizielle 5. Etappe vom Großen Hansjakobweg. Bei der Wahl von Alternativen Möglichkeiten zur Übernachtung sieht es mau aus: Biereck muss auf jeden Fall verlassen werden. Tatsächlich hatten wir uns eine einfache Unterkunft in der Nähe gebucht. Jedoch war dies eine Fehlplanung: Wir hätten noch weitere 2 Stunden zu Fuß benötigt und waren ganz froh, noch einen Bus zur Unterkunft erwischt zu haben. Am Morgen dran ging es dann wieder mit dem Bus hoch. Augen auf bei der Planung! Eine gut gelegende Übernachtungsalternative wäre zuvor das Höhengasthaus am Kreuz gewesen.

2.6 6. und letzte Etappe: Von Biereck nach Haslach

Die letzte Etappe auf dem Großen Hansjakobweg ist die wohl entspannteste. In gut 4 Stunden legen wir die letzten 12 km vom tollen Mehrtageswanderweg im Kinzigtal zurück. Höhenmeter: Fehlanzeige. Wenn der Weg nicht eben verläuft, dann bergab. Schöne Aussichten gibt es auf dem Flachenberg. Und zum Ende der Etappe erreichen wir die Hansjakob-Kapelle mitsamt Gruft.

2.6.1 Start: Biereck

Der Tag beginnt mit der Busfahrt zur nächstgelegenen Haltestelle am Biereck (siehe Bericht Etappe 5, einen Tag zuvor). Wenige Minuten nach Start der heutigen Etappe erreichen wir die ehemalige Heidburg. Von dieser ist jedoch nichts mehr zu sehen; lediglich ein Hügel erinnert an die frühere Burg.

Schattiger Waldabschnitt

Und nach ca. einer Stunde erreichen wir dann ein schlichtes, aber besonders schönes Teilstück der heutigen Etappe, den Flachenberg.

2.6.2 Grandiose Aussichten und Idylle auf dem Flachenberg

Vor uns tut sich eine riesige Freifläche auf. Woher der Flachenberg seinen Namen erhielt, das ist beim Anblick seiner selbsterklärend. Grüne, saftige Wiesen und eine grandiose Aussicht in Richtung Südschwarzwald sowie Elz- und Simonswäldertal.

Idyllische Kulisse mit weitreichenden Aussichten.
Wanderin auf dem Großen Hansjakobweg.

In der Ferne können wir den Hörnleberg entdecken. Auf seinem Gipfel wurde einst eine Wallfahrtskapelle errichtet, die schon von Weitem aus bestens erkennbar ist. Auf den Hörnleweg führt u.a. der Zweitälersteig.

Aussicht auf den Hörnleberg.
Wir nähern uns dem Ende des Großen Hansjakobweges.

Der nun stets bergab verlaufende Wanderweg führt uns vorbei am Ferienhaus Fleischdielte und über einen Bannstein zur Willi-Kern-Schutzhütte. Hier erwartet uns eine 40 Meter lange Kugelbahn und wir legen eine Rast an der Schutzhütte ein, bevor die die nächsten Meter zur Hansjakob-Kapelle in Hofstetten in Angriff genonmmen werden.

2.6.3 Hansjakob-Kapelle mit Gruft in Hofstetten

Heinrich Hansjakob: Der gesamte Wanderweg ist dem Wolfacher Pfarrer und Schrifsteller gewidmet. Und bestattet wurde er in einer eigenen Gruft und Grabkapelle. Eine schöne Kapelle mit schöner Aussicht: Da hat sich Heinrich Hansjakob einen schön gelegenen Platz als Ruhestätte ausgesucht.

Kapelle mit Gruft von Heinrich Hansjakob.
Kleiner Brunnen an der Hansjakobkapelle.

Die Kapelle ist von innen eher schlicht gehalten. Dafür macht der kleine Friedhof sehr viel her: Er ist gut gepflegt und diverse Blumen stehen in voller Pracht und Blüte. Nur weniger Meter entfernt erreichen wir die Ortschaft Hofstetten und überqueren an einer schön gelegenen Mühle einen Bach.

Malerische Mühle

Wir befinden uns auf den letzten Meter vom tollen Großen Hansjakobweg und erreichen gut 4 Stunden nach dem heutigen Start unseren Start- und Zielpunkt, die Altstadt von Haslach.

2.6.4 Ankunft in Haslach: Ziel erreicht

Haslach: Vor 6 Tagen sind wir hier gestartet. Die Anzahl der Gesamt-Kilometer dieses empfehlenswerten Mehrtageswanderwegs liegt, je nach Quelle, zwischen 90 und 100 km. In Haslach lohnt sich dann natürlich die Einkehr in einer der Restaurants, Bäckereien oder Eisdielen.

Hier ging es vor 6 Tagen los, hier endet der Große Hansjakobweg auch wieder: in Haslach.
Haslach im Kinzigtal

Hier endet unsere Tour auf dem Großen Hansjakobweg. Das hat wirklich Spass gemacht, 6 Tage auf dem Mehrtageswanderweg im Kinzigtal wandern zu gehen. Wie hat euch dieser Tourenbericht gefallen? Seid ihr die Tour auch schon gewandert? Habt ihr Fragen zum Weg? Dann schreibt es uns doch einfach einmal unten in die Kommentarspalte!

Den Großen Hansjakobweg wandern: GPS-Track zum Nachwandern

Wir von jungwandern.de empfehlen und benutzen zur Orientierung, zum Nachwandern, zum Entdecken neuer Wanderrouten und Tracking der eigenen Wanderungen die App von Outdooractive Pro.*

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Unsere jungwandern Wanderberichte aus dem Nördlichen Schwarzwald sowie Südlichen Schwarzwald/Hochschwarzwald!

Im Nördlichen Schwarzwald wandern:

Im Hochschwarzwald/Südlichen Schwarzwald wandern:

Zelten, Trekking, Camping, Festival Test Grundausstattung
Welches Zelt benötige ich? Welche Grundausstattung benötige ich? Packliste A-Z!

Schwarzwald-Querweg: Auf 8 Etappen von Freiburg zum Bodensee

Einzeletappen Schwarzwald-Querweg

Winterwandern im Schwarzwald

Winterwandern rund um den Feldberg


Welche Wandersocken sind auf dem Feldberg Panoramaweg empfehlenswert?

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Unsere jungwandern.de-Empfehlungen für die nächste Wanderung!

„Mit welcher Kleidung geht ihr eigentlich wandern?“ werden wir immer häufiger gefragt. Dazu haben wir euch nun eine informative Zusammenfassung erstellt. Unten aufgelistet, oder auf unserer –> Testbericht-Seite. Unsere Outfit-Empfehlungen für eure nächste Wanderung sind:

„Womit geht ihr von jungwandern eigentlich wandern?“ Hier erfahrt ihr es!

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Hier findet ihr die jungwandern.de-Outfit-Empfehlungen! –> Mehr Infos!*

Hier sind unsere Empfehlungen!

Schuhe:

Hochwertig: Die meiste Zeit tragen wir auf unseren Touren den Klassiker und Allrounder unter den Wanderschuhen, den Lowa Renegade GTX!* Die zahlreichen positiven Bewertungen sprechen für sich.
Genauso bewährt, aber mit niedrigem Schaft ausgestattet, ist die „flache Alternative, der Lowa Innox Evo GTX!* Eignet sich auch toll als Alltags-Schuh!

Tolle Alternative: Das Modell Quechua MH500* ist in sowohl in einer Damen-/Herrenvariante als auch mit hohem und niedrigen Schaft erhältlich!

Socken:

Hochwertig: Dazu tragen wir die Thermo-/Merinosocken TK 2 von Falke!* Diese Modelle gibt es übrigens auch in stylischen Ausführungen! Welches Motiv gefällt euch am besten? Fantastische, preisgünstige Alternative im Dreierpack:  Danish Endurance Merino Wandersocken*

Unterwäsche

Hochwertig: Die Boxershorts von DANISH ENDURANCE (Herren)* sind ebenso atmungsaktiv, geruchsneutral und atmungsaktiv wie die „unsichtbaren“ DANISH ENDURANCE Hipster Panties (Damen)*. Dazu kombiniert ihr am besten den passenden Bralette Sport-BH*.

Hosen:

Hochwertig: Die wasserabweisende Hose von Schöffel Koper 1 Zip Off* hat sich seit mehreren Jahren bewährt und wurde von uns sogar nachgekauft! Sie eignet sich bei wärmeren und kälteren Temperaturen gleichmaßen dank Zip-Verschluß. Im Handumdrehen wird sie zur bequemen Bermuda-Hose umfunktioniert!

Top-Alternative: Die Quechua MH550 Bergwandern-Hose* gibt es in einer Herren- und Damen-Ausführung!

Trekkingstöcke:

Hochwertig: Als Luxus-Modell dienen uns die faltbaren und ultraleichten Leki Makalu FX Carbon.*

1a-Alternative: Eine günstigere Alternative mit Top-Bewertungen ist das Modell Trekology Trek-Z!*

Technik:

Zum Fotografieren haben wir meistens unsere geniale, spiegellose Vollformat-Kamera Sony Alpha 7 III* dabei. Eine günstigere Alternative ist die Sony DSC-WV350 Digitalkamera*.  Die passt in jede Hosentasche. Falls der Akku von Cam oder Handy mal leer sein sollte: Die Anker Powerbank 325* mit 20.000mAh ist jederzeit der Retter in der Not.

Zum Tracken der Touren, Nachwandern und zahlreichen Zusatzfunktionen ausgestattet ist die Garmin Forerunner 55* ideal und versorgt euch auch offline mit Musik. Um lediglich den indiviuellen Fitnesszustand zu überprüfen reicht der Fitnesstracker Fitbit Charge 4*.

Shirts und Fleecepullover:

Hochwertig: Vom besten Schweißtransport und Geruchsneutralität überzeugen konnte uns bisher dieses  Polo-Shirt von Odlo* (Herrenvariante) (Damenvariante Odlo)*. Der Fleece-Pullover von The North Face Glacier* (Herrenvariante)  (Damenvariante: The North Face Glacier*) über dem Shirt überzeugt sowohl bei kälteren Temperaturen als auch abends im Biergarten oder auf Outdoor-Veranstaltungen.

Tolle Alternative: Das Merinowolle-Shirt Forclaz Travel100* (Herrenvariante)*  (Damenvariante: Forclaz Travel100*) lässt sich bestens mit dem Fleece-Pullover Quechua MH100 (Herrenvariante)* (Damenvariante: Quechua MH100*kombinieren und schont den Geldbeutel. Und selbst in Kombination von Shirt/Pullover noch supergünstig!

Outdoorjacke:

Hochwertig und preiswert: Begeistert tragen wir im Regen die Outdoorjacke Quechua MH500 (Herrenvariante)!* (Damenvariante: Quechua MH500*). Ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis, und schick sieht sie auch noch aus!

Rucksäcke:

Hochwertig: Für Mehrtagestouren, Fernwanderungen oder auch einfach nur zum Urlauben empfehlen wir den deuter Aircontact 40 + 10 Liter!*

Unschlagbar in Preis-/Leistung: Als Tagesrucksack empfehlen wir den stylischen Quechua NH500* mit einem spektakulären Preis-/Leistungsverhältnis. Dieses Modell gibt es  in unterschiedlichen Größen, sogar für Kinder!

Zelten/Camping/Trekking/Festival

Hier haben wir sogar einen eigenen, ausführlichen Bericht über coole Zelte und eine Grundausstattung Zelten von A-Z zusammengestellt:

Zelten, Trekking, Camping, Festival Test Grundausstattung
Welches Zelt benötige ich? Welche Grundausstattung benötige ich? Packliste A-Z!

Alle Empfehlungen sind sowohl in einer Damen- und Herren-Variante erhältlich.


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Mit diesem Outfit könnt ihr auch im Winter wandern!

–> Testbericht Winterwandern Ausrüstung!

Auch im Winter wandern und auf Berge kraxeln? Die richtige Ausrüstung findet ihr im –> jungwandern.de Testbericht Winterwandern-Outfit!

Zeckenzange, Cortisonsalbe, Blasenpflaster, Dreiecktuch, Verbandsmaterial, Anti-Allergikum, Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, Insektenspray:

Seid ihr gut gerüstet für die nächste Wanderung? 

—> In diesem jungwandern.de – Bericht erfahrt ihr es! <—


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Seid ihr gut gerüstet für die nächste Wanderung? 

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Früher nur in Süddeutschland im Sommer, mittlerweile ganzjährig in ganz Deutschland: Zeckenalarm!

Wie ihr Borreliose und FSME vorbeugen könnt!

Zeckenstichen und Zeckenbissen beim Wandern besser vorbeugen: So klein, aber dennoch gefährlich! –> mehr zum Thema

Wanderrucksack-Empfehlungen von jungwandern.de!

Tagesrucksack, Mehrtagesrucksack, Fernwanderrucksack*

Wanderrucksäcke gibt es wie Sand am Meer. Das habt ihr sicherlich auch schon festgestellt. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale dabei: Gehe ich auf eine Tageswanderung (–> Testbericht Tages-/Mehrtagesrucksack*), eine Mehrtageswanderung oder eine Fernwanderung. Abhängig von der Länge der Tour benötigt ihr unterschiedlich viel Equipment und Ausstattung. Und dieses nimmt natürlich Platz ein.

jungwandern.de-Rucksack Empfehlungen zum Wandern: Tageswanderung, Mehrtageswanderung, Fernwanderung. Links 20 l, mittig 40 l, rechts 55 l + 10 l Fassungsvermögen.

Bei grösseren Wanderrucksäcken ist es z.B. sinnvoll, eine Trinkblase unterbringen zu können. Dann braucht ihr nicht jedesmal zum Trinken den Rucksack abnehmen. Bei kleineren Wanderrucksäcken ist dies natürlich nicht unbedingt vonnöten. Unsere jungwandern.de-Wanderrucksack-Empfehlungen könnt ihr jetzt und hier beim Online-Anbieter einsehen. –> Jetzt mehr erfahren!*


Wandern, Outdoor, Vanlife, Ernährungstipps, die Bestseller auf dem aktuellen Buchmarkt!

Die 33 besten Buchtipps für eure nächste Wanderung!

Aktuelle Buch-Empfehlungen rund um das Thema Wandern, Outdoor, Waldbaden, Bestseller! –> zur jungwandern.de – Bestseller-Liste!

Rucksack gepackt, losgewandert, und dann immer wieder die gleiche Situation: „Mist, vergessen einzupacken!“.

Was ihr bei eurer nächsten Wanderung auf jeden Fall im Rucksack dabei haben solltet:

Was gehört in meinen Wanderrucksack? –> Hier erfahrt ihr es! 

Dies sind die wichtigsten Dinge, die ich zum Wandern benötige!

Unsere Wanderurlaub Packliste verrät es euch!

Was gehört auf meine Packliste für die nächste Wanderung? –> Hier erhaltet ihr zahlreiche Tipps, Tricks und Hilfen!

Schwarzwald Wanderurlaub Packliste: in diesem Artikel erfahrt ihr, was ihr unbedingt dabei haben solltet! 

Hier findet ihr unsere Packlisten Empfehlung für das Wandern im Schwarzwald! (zum Artikel)

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