Baiersbronner Sankenbachsteig

Den Baiersbronner Sankenbachsteig wandern: Ein Genießerpfad der Extraklasse!

Ihr möchtet den Baiersbronner Sankenbachsteig wandern? Ein sensationeller Wanderweg im nördlichen Schwarzwald! Die Sankenbach Wasserfälle, der Sankenbachsee und die Aussicht von der Glasmännlehütte sind die absoluten Höhepunkte vom Premiumwanderweg Sankenbachsteig. 

Ein Highlight, wenn ihr den Sankenbachsteig wandern geht: Die Sankenbach Wasserfälle!

Die knapp 14 km lange Wanderstrecke kann gut in ca. 4 Stunden Gehzeit bewältigt werden. Dabei werden knapp 500 Höhenmeter überwunden. Was euch auf diesem tollen Schwarzwälder Genießerpfad erwartet, das erfahrt ihr nun im ausführlichen jungwandern.de-Wanderbericht.




Premiumwanderweg Sankenbachsteig wandern im nördlichen Schwarzwald!

Baiersbronn im nördlichen Schwarzwald gilt schon seit geraumer Zeit als echtes Wanderparadies. Unzählig viele und schöne Wanderwege warten darauf, entdeckt zu werden. Einer der schönsten Wanderwege ist sicherlich der Baiersbronner Sankenbachsteig. Ein Rundwanderweg ab und nach Baiersbronn, der auch hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann.

Blick von der Glasmännlehütte auf Baiersbronn. Ein weiterer Höhepunkt der Wanderung vom Sankenbachsteig im Schwarzwald!

Den Blick auf Baiersbronn auf dem obigen Foto erhaltet ihr allerdings erst zum Ende der tollen Rundwanderung. Wir starten unsere heutige Tour also ab Bahnhof Baiersbronn. Von hier aus geht es zum Parkplatz „Sesselbahn“. Große Erklärtafeln erwarten uns am Beginn des Sankenbachsteigs. Grundsätzlich ist der Weg als Premiumwanderweg prämiert, sodass keine Apps oder Karten zur Orienierung nötig sein sollten. Wir empfehlen euch dennoch vorab die Strecke auf dem Handy zu downloaden.

Wer keine App oder Karte dabei hat, der kann sich auf der Erklärtafel eine Übersicht über den Sankenbachsteig anschauen.

Wir von jungwandern.de empfehlen und benutzen übrigens zur Orientierung, zum Nachwandern, zum Entdecken neuer Wanderrouten und Tracking der eigenen Wanderungen die App von  Outdooractive Pro.*

Gemütlich schlendern wir am Sankenbach entlang. Auf der ersten Hälfte der Strecke geht es übrigens stetig bergauf. Ist aber easy machbar. Zahlreiche weitere Wegmarkierungen anderer Wanderwege sind ebenfalls auf der Strecke zu erkennen. Ist halt ein Wanderparadies, dieses Baiersbronn!

Links der Sankenbach, rechts der Sankenbachsteig.

Unschwer erkennbar: Wir sind im Herbst auf dem Baiersbronner Sankenbachsteig wandern. Unmengen an Laub, zahlreiche Eicheln und Kastanien und das wechselhafte Farbenspiel der typischen Schwarzwald-Fauna prägen also den Charakter der heutigen Wanderung.

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Auf dem Weg zum Sankenbachsee!

Nach einer Weile passieren wir ein Wildgehege. Leider ist coronabedingt aktuell kein Wild im Gehege. Schade eigentlich. Stattdessen erfreuen wir uns an den Herbstfarben der Vegetation abseits der Wanderwege.

Also dies hier ist auf jeden Fall ein Korallenpilz.
Und dieser Pilz ist bekanntermaßen nicht so wirklich genießbar.

Der Wanderweg zum Sankenbachsee verläuft ausschließlich über angenehm zu gehende Waldwege. Erst später geht es ein Stück weit über asphaltierte Wege.

Die aufgrund der klimatischen Verhältnisse im Schwarzwald so typischen Farne lächeln uns in allen nur erdenklichen Herbstfarben entgegen. Einige Rinder weiden noch im späten Oktober auf den Wiesen. Verschiedenste Pilze lassen die Frage aufkommen, inwiefern die jeweiligen Exemplare wohl genießbar sind.

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Ja und diesen Pilz hier kennen wir leider nicht. Wer ihn kennt: Einfach zum Ende des Berichtes in die Kommentarleiste schreiben!

Nach gut einer Stunde erreichen wir dann das erste Highlight vom Sankenbachsteig: Den Sankenbachsee.

Den Sankenbachsteig wandern zum Sankenbachsee!

Wir haben Glück. Denn wohl zu keiner besseren Jahreszeit als zum Herbst bietet der Sankenbachsee fantastische Spiegelungen der Bäume um ihn herum. Ein Fotomotiv jagt das nächste. Vermutlich haben wir hier mindestens eine halbe Stunde damit verbracht, Fotos zu schießen.

Sensationelle Spiegelungen auf dem Sankenbachsee.

Und da machen wir uns mal nichts vor: Jedes Foto sieht natürlich vollkommen anders aus als das andere. Glauben wir zumindest in dem Moment, in welchem wir knipsen wie die Weltmeister.

Ein wahres Paradies für Fotokünstler, der Sankenbachsee!

Ja und wie wir hier so knipsen und sitzen, legen wir auch gleich mal die erste Rast ein. Wir packen natürlich unsere jungwandern.de-Tasse aus, und gönnen uns einen Schluck Kaffee.

Das war ja klar, dass es sich unsere jungwandern.de-Wandertasse mal wieder gut gehen lässt!

Damit ihr auch immer bestens gerüstet auf Wanderschaft seid, haben wir übrigens eine tolle Packliste für die nächste Wanderung erstellt. Wenn ihr euch daran orientiert, werdet ihr demnächst kein Dilemma mehr wegen vergessenen Pflastern, Insektenspray, Sonnencreme o.ä. mehr haben. Schaut doch mal in unsere –> Rucksack Packliste rein!

Was wir auch nicht wussten: Der Sankenbachsee ist der einzige Karsee der Region in denen das Baden erlaubt ist! Dafür ist es uns jetzt aber Ende Oktober irgendwie doch zu kalt. Dann doch lieber weiter zu den nur wenige hundert Meter weiter beheimateten Sankenbach Wasserfällen!

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Auf dem Sankenbachsteig wandern zu den Sankenbacher Wasserfällen!

Wer den Sankenbachsteig wandern geht, der freut sich vermutlich neben der Einkehr zum Ende der Tour in der Glasmännlehütte vor allem über den Anblick der Sankenbacher Wasserfälle. Diese sind zwar lediglich 500 m vom Sankenbachsee entfernt.

Klare Ansage auf dem Sankenbachsteig: Wasserfälle links!

Es gilt allerdings, erst einmal ein wenig zu den Wasserfällen hinauf zu kraxeln. Tatsächlich hat hier heute auch so manch einer kleinere Probleme, den leichten Aufstieg zu schaffen.

Wenn ihr den Sankenbachsteig wandern geht, macht ihr Bekanntschaft mit schier unzählig vielen Baumwurzeln auf dem Wanderweg!

Also: Wer halbwegs fit ist, der wird das sicherlich schaffen. Abertausende glitschige Baumwurzeln lassen uns hier langsam und bedächtig die paar Meter zum Wasserfall hinauf wandern. Und wir können euch garantieren: Der Aufstieg ist es wert!

Da sind sie: Wir stehen von den Sankenbach Wasserfällen! Oder Wasserfall. Je nachdem, wie ihr einen mehrstufigen Wasserfall interpretiert.

Immer näher kommen wir dem Sankenbach Wasserfall. Und je näher wir kommen, umso imposanter wirkt er auf uns. Ähnlich wie der –> Allerheiligen Wasserfall im Nordschwarzwald, den wir wenige Wochen auch schon bewandert sind. (Zum Ende dieses Berichtes findet ihr zahlreiche Links zu weiteren jungwandern.de-Wanderberichten aus dem Schwarzwald!)

Traumhaft schön gelegen, der Sankenbach Wasserfall. Da lohnt es sich wirklich, den Sankenbachsteig wandern zu gehen.

Am Wasserfall angekommen gilt das Motto: Einer nach dem anderen. Alle wollen natürlich Bilder und Fotos von diesem Highlight schießen. Um hinterher auch behaupten zu können: „Wir sind den Sankenbachsteig wandern gewesen!“

Von oben aus sieht man leider nichts vom herunterfallenden Wasserfall. Über 40 m und über mehrere Stufen stürzt der Sankenbach Wasserfall hinunter. Oder sind es gleich mehrere Wasserfälle? Schwer zu sagen.

An den Sankenbach Wasserfällen angekommen!

Ja, so hatten wir uns das vorgestellt. Ein wirkliches lohnenswertes Zwischenziel auf dem Sankenbachsteig. Aber weiter geht`s.

Wenn man so will, der Obere Sankenbach Wasserfall.

Der Sankenbachsteig ist hier oben noch glitschiger als ohnehin schon. Vorsichtig kämpfen wir uns weiter den Berg hinauf, und können tolle Blicke ins Tal hinab werfen. Stets darauf bedacht, nicht auf den feuchten Baumwurzeln auszurutschen.

Nun wandern wir den Sankenbachsteig weiter in Richtung Wasserfallhütte.
Blick auf den nördlichen Schwarzwald in typischen Herbstfarben.

Den höchsten Punkt vom Sankenbachsteig haben wir dann erreicht. Der Anstieg endet an der Wasserfallhütte. Von hier aus geht es dann weniger spektakulär durch den schönen, herbstlich gestimmten Wald. Die Vorfreude auf die Aussicht von der Glasmännlehütte steigt zunehmend.

Schwarzwald-Idylle pur auf dem Baiersbronner Sankenbachsteig!

Nun geht es ein wenig ruhiger auf dem Baiersbronner Sankenbachsteig zu. Eine ganze Weile wandern wir nun durch den Schwarzwald, und können uns ganz auf den Weg und auf uns besinnen und konzentrieren.

Da ganz hinten, da ist Baiersbronn. Mit bloßem Auge nur schwer erkennbar.
Unübersehbar ist die Wegmarkierung vom Sankenbachsteig, einem der Schwarzwälder Genießerpfade.

Der Baiersbronner Sankenbachsteig ist auf den Wegweisern schon rein farblich unübersehbar. Setzt er sich doch dank seiner dunkelroten Farbe von den anderen Hinweisschildern stets ab.

Hatten wir schon die zahlreichen, aus dem Boden sprießenden Pilze erwähnt? Fliegenpilze en masse und diverse weitere, für uns nicht näher definierbare Pilzgattungen begleiten uns am Wanderweg.

Die nächste Runde im heiteren Pilze-raten! Welcher Pilz ist das denn wohl?
Na der Pilz hier ist wieder einfach zu erraten. Erstaunlich, wieviele Fliegenpilze am Wegesrand wachsen.

Wir können einen Blick auf Freudenstadt in weiter Ferne werfen. Leider zu weit weg, um ein tolles Bild davon zu schießen. Nachdem wir die „Wasenhütte“ passiert haben, geht es weiter in Richtung Michaelskirche in Friedrichstal.

Unser jungwandern.de-Wanderbecher. Macht einfach immer eine gute Figur.

Den Sankenbachsteig nach Friedrichstal bergab wandern!

Nun wandern wir einige Höhenmeter bergab in Richtung Michaelskirche. Wiederum ein schönes Fotomotiv. Wir legen eine kurze Trinkpause ein, bevor es den zweiten, kleineren Anstieg auf dem Baiersbronner Sankenbachsteig hinauf geht.

Wir kommen nun an der Michaelskirche in Friedrichstal vorbei.
Farne, Farne, Farne. Und Schwarzwaldtannen.

Hier fordert uns dann dieser Schwarzwälder Genießerpfad letztmalig heraus. Steil bergauf geht es, mit dem Ziel Glasmännlehütte. Von dort oben soll man eine sensationelle Aussicht auf Baiersbronn und die Umgebung haben.

Erwähnten wir schon Farne und Schwarzwaldtannen auf dem Sankenbachsteig?

Bei einer Gabelung an der „Missehütte“ laufen wir erst einmal zehn Minuten in die falsche Richtung. Selbst schuld, wenn man nicht auf Schilder oder App schaut. Ja und nach dem kurzen und knackigen Aufstieg stehen wir nach wenigen Minuten auch schon vor dem letzten Höhepunkt dieses tollen Premiumwanderweges: der Glasmännlehütte Baiersbronn!

Jetzt sind wir an der Glasmännlehütte angekommen. Leider ist der Himmel ein wenig wolkenbehangen.

Auf Glasmännlehütte Baiersbronn die Aussicht genießen!

Die Glasmännlehütte ist wirklich ein Geschenk für Wanderer. Von hier oben aus habt ihr eine sensationelle und grandiose Aussicht auf Baiersbronn und Umgebung.

Die Aussicht von der Glasmännlehütte auf Baiersbronn ist wirklich eine Wucht!

Die Hütte ist wirklich eine klassische Berghütte. Rustikales Ambiente sorgt für diesen speziellen Charme, den Berghütten so an sich haben. Klassische Gerichte und Getränke sorgen dafür, dass niemanden verhungert oder verdurstet.

Urig geht es in der Berghütte zu. Hier lässt es sich wohl aushalten.
Heute geht es ruhig zu, vor und in der Glasmännlehütte auf 777 m Höhe.

Klar, dass wir uns da nicht zweimal bitten lassen. Eine ordentliche Gulaschsuppe und ein kühles Bier geht doch immer, oder? Und diese Aussicht aus 777 m Höhe über Baiersbronn will ja auch genossen werden!

Ja so gehört sich das nach getaner Arbeit. Vor dem Abstieg gen Baiersbronn wird sich erstmal gestärkt.

Da es heute mitten in der Woche ist, können wir auch wirklich die Ruhe genießen. Was hier wohl erst an sonnigen Sommertagen los ist? Wollen wir besser gar nicht wissen, und sind Connoisseure des Panoramablicks.

Traumhafte Aussicht auf Baiersbronn und den Schwarzwald. Da lohnt es sich doch, den Sankenbachsteig wandern zu gehen!

Joa. So soll eine Wanderung sein. Schwarzwaldluft, Tannengeruch, der Sankenbachsee als Bergsee (naja, fühlt sich zumindest ein wenig so an), 40 m lange Wasserfälle und zum Schluss der Tour eine solche Aussicht von einer Berghütte. Traumhaft!

Den Baiersbronner Sankenbachsteig bergab wandern!

Auch wenn dieser Schwarzwälder Genießerpfad jetzt „gefühlt“ zu Ende ist, so geht es dennoch einige Meter zurück nach Baiersbronn. Und diesen Weg gehen wir vor allem: bergab. Steil geht es hier herunter. Dabei kommen wir an einer originellen Sitzgelegenheit vorbei.

Na diese Bank ist noch nicht so originell.
Diese unter dem hervorstehenden Felsen schon eher.

Wir müssen feststellen: Diese Schwarzwälder Genießerpfade sind vollkommen zurecht prämiere Premiumwanderwege. Sie bieten viel Abwechslung und fordern den Wanderer auch. Nicht zu viel, und nicht zu wenig.

Ihr möchtet den Sankenbachsteig wandern? Von uns bekommt dieser Premiumwanderweg volle 100 Punkte!

Unser Fazit: Der Baiersbronner Sankenbachsteig ist ein fantastischer Wanderweg, den wir ohne Einschränkungen empfehlen können!

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