Auf dem Panoramaweg Taubertal wandern: Auf 9 Etappen durch das Liebliche Taubertal!
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NEU ab 2026: Der Panoramaweg Taubertal führt nun auf 9 Etappen durch das Liebliche Taubertal! Auf dem 137 km langen Mehrtageswanderweg erreicht ihr die schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Tal der Tauber. Malerische Altstädte wie Rothenburg o.d. Tauber, Tauberbischofsheim und Wertheim am Main liegen ebenso auf dem Panoramaweg Taubertal wie Schloss Weikersheim, Bad Mergentheim, Schloss Wertheim, Kloster Bronnbach und die Burg Freudenberg.


Weinberge stellen eine tolle Abwechslungs zur häufig sanften hügeligen Landschaft des Taubertals ab. Insgesamt werden auf den 9 Etappen des abwechslungsreichen Mehrtageswanderwegs ca. 3.000 Höhenmeter erstiegen. Ausgezeichnet ist der Panoramaweg als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Auf dem Panoramaweg Taubertal wandern: Wir stellen euch alle 9 Etappen des erlebnisreichen Fernwanderwegs im ausführlichen Erfahrungsbericht vor!
Panoramaweg Taubertal: Auf 9 Etappen und 137 Kilometern durch das Liebliche Taubertal wandern
1. Der Panoramaweg im Taubertal
2. NEU: 9 statt 5 Tagesetappen ab 2026
3. Alle 9 Etappen im Detail
Etappe 1: Rothenburg – Creglingen (24 km, 420 hm)
Etappe 2: Creglingen – Weikersheim (18,5 km, 330 hm)
Etappe 3: Weikersheim – Bad Mergentheim (14,4 km, 330 hm)
Etappe 4: Bad Mergentheim – Lauda (18,9 km, 390 hm)
Etappe 5: Lauda – Tauberbischofsheim (10,2 km, 220 hm)
Etappe 6: Tauberbischofsheim – Bronnbach (17 km, 315 hm)
Etappe 7: Bronnbach – Wertheim am Main (9,5 km, 230 hm)
Etappe 8: Wertheim am Main – Boxtal (16,6 km, 425 hm)
Etappe 9: Boxtal – Freudenberg (10,4 km, 400 hm)
4. Streckenverlauf/GPS-GPX-Track
5. Wanderwege im Lieblichen Taubertal
6. Wandermagazin kostenlos anfordern

1. Panoramaweg Taubertal wandern: Das Liebliche Taubertal zu Fuß entdecken!
Das Liebliche Taubertal: Seit Jahrzehnten eine beliebte Urlaubsregion zum Radfahren oder Wandern. Sanfte Flussauen, ertragreiche Weinberge, malerische Fachwerkstädte und zahlreiche Burgen und Schlösser sind typisch für die Region, die sich mit Bayern und Baden-Württemberg über gleich zwei Bundesländer erstreckt. Natürlich bietet das Taubertal auch kulinarische Highlights wie regionale Weine, fränkische Biere, die Tauberforelle oder das „Fränkische Schäufele“.

Zahlreiche Hotels, Pensionen und auch Wohmobilstellplätze liegen am Panoramaweg Taubertal. Hinzu kommt eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV: Viele Etappen lassen sich problemlos tagelang von einem festen Unterkunftsort aus anfahren, sodass das Tragen von schwerem Gepäck nicht nötig ist. Optimale Voraussetzungen also, einen so abwechslungs- und erlebnisreichen Wanderweg wie den Panoramaweg Taubertal zu erwandern.
2. Panoramaweg Taubertal: Alle 9 Etappen im Kurzporträt
Seit dem Jahr 2026 ist der Panoramaweg Taubertal in 9 leichte bis mittelschwere Etappen aufgeteilt. Die Etappen haben Längen zwischen 9,5 und 24 km und erreichen eine Gesamtlänge von ca. 137 km Wegstrecke. Mit bis 400 Höhenmeter Aufstieg pro Etappe halten sich die Höhenmeter in Grenzen.
Das war bis ins Jahr 2026 tatsächlich noch ein wenig anders. Bis zur Umkonzeptionierung des Panoramawegs von 5 auf 9 Etappen kamen Etappenlängen von bis 34 km und 900 Höhenmeter Aufstieg zusammen: Diese sehr sportlich gehaltenen, vorherigen Etappen gehören nun der Vergangenheit an. Nach wie vor jedoch können natürlich auch sportliche Motivierte zwei Tagesetappen miteinander kombinieren. Wir stellen euch nun die einzelnen Tagesetappen mit ihren Höhepunkten ein wenig genauer vor.
Etappe 1: Von Rothenburg ob der Tauber nach Creglingen
Die erste Etappe vom Panoramaweg Taubertal ist die vermeintlich auch anstrengendste: Von der weltberühmten, mittelalterlich geprägten Alttstadt Rothenburgs aus führt die Route auf 24 km Wegstrecke nach Creglingen. In Rothenburg scheint die Zeit seit Jahrhunderten still zu stehen: Die Altstadt gesäumt von jahrhundertealten, malerischen Fachwerkhäusern. Während der zwei Weltkriege bliebt die Altstadt verschont und wirkt ein wenig wie eine Szenerie aus einem Mittelalter-Film.


Das wohl bekannteste Fotomotiv befindet sich am Plönlein; einem Platz mit schiefem Fachwerkhaus. An Fotomotiven jedoch mangelt es in Rothenburg nicht. Die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert ist fast noch komplett erhalten. Museen wie das Reichsstadt- und Kriminalmuseum, das Deutsche Weihnachtsmuseum, das Alt-Rothenburger Handwerkshaus und das Töpplerschlösschen warten auf euren Besuch. Wenn ihr auf dem Panoramaweg Taubertal wandern möchtet, solltet ihr auf jeden Fall ein wenig Zeit für die Besuch der Altstadt einplanen!

Steil bergab führt die Route nach Detwang im Taubertal. Der bestens ausgeschilderte Wanderweg lotst uns durch Bettwar und durch das Weindorf Tauberscheckenbach. Als nächstes erreichen wir nach ca. 12,5 km Tauberzell, wo eine Zwischenübernachtung eingelegt werden kann. Nach Tauberzell wird die Grenze von Bayern zu Baden-Württemberg überquert und die erste Etappe vom Panoramaweg endet nach ca. 6,5 Stunden Gehzeit in Creglingen.
Etappe 2: Von Creglingen nach Weikersheim wandern
Auf dem Panoramaweg Taubertal wandern wir auf der zweiten Etappe knappe 19 km von Creglingen nach Weikersheim. In fast 5 Stunden Gehzeit werden ca. 330 Höhenmeter erstiegen. Die Etappe ist vom Weinbau, Weinbergen, alten Trockenmauern und reichlich schönen Aussichten geprägt. Weinbau im Taubertal: Schon seit Jahrhunderten werden hier erfolgreiche hervorragende Weine angebaut. Davon werden wir später in der Etappe 6 in Bronnbach berichten.

Zu den bekanntesten Weinen gehört der „Tauberschwarz“. Der Tauberschwarz ist ein leichter, fruchtiger Rotwein, der nur im Taubertal angebaut und produziert wird. Kurz vor Weikersheim wandern wir entlang der dortigen Sternwarte und erreichen nach fast 5 Stunden Gehzeit das imposante Schloss Weikersheim.
Einen Besuch wert: Schloss Weikersheim
Hier lohnt natürlich der Besuch des Renaissance-Schlosses mit seinem riesigen Schlosspark und Orangerie. Das Schloss gilt als eines der schönsten im hiesigen Hohenlohekreis. Ein bestens erhaltener Rittersaal kann besucht werden. Wer ein wenig feudaler heiraten oder feiern möchte, kann diesen sogar mieten. Auch ein Alchemiemuseum ist hier beheimatet.


Es ist aber vor allem der Garten, der seine Reize hat. Es war Carl-Graf Ludwig von Hohenlohe-Weikersheim, der sich hier eine echte Ruhezone geschaffen hat. Wirklich beeindruckend! Wesentlich aktueller als das geschichtsträchtige Schloss ist die Tatsache, dass in Weikersheim auch häufiger schon Szenen der beliebten und erfolgreichen „Eberkoferkrimis“ gedreht wurden. Habt ihr das gewusst?


Zu einem Besuch laden weiterhin das Museum im Gänsturm sowie das Tauberländer Dorfmuseum ein. Im historisch geprägen Stadtkern von Weikersheim könnt ihr in schönem Ambiente einkehren. Ob Kaffee und Kuchen oder zu Abend essen: Mehrere Lokale bieten sich hier zum Verweilen an.
Etappe 3 Panoramaweg Taubertal: Weikersheim – Bad Mergentheim
Auf der dritten Etappe vom Panoramaweg Taubertal wandern wir heute auf ca. 14,4 km Wegstrecke von Weikersheim nach Bad Mergentheim. In ca. 4 Stunden Gehzeit werden moderate 330 Höhenmeter erstiegen. Am frühen Morgen lohnt nochmal ein Bummel durch den noch fast menschenleeren, malerischen Stadtkern. Und dann werden auf den ersten Streckenmetern auch schon gleich die ersten Höhenmeter zurückgelegt.

Aussichtsreich geht es natürlich auch heute wieder zu. U.a. können wir einen Blick auf Igersheim mit der Burg Neuhaus werfen. Die dritte Etappe vom Panoramaweg Taubertal ist geprägt von mehreren Auf- und Abstiegen, bevor der Kurort Bad Mergentheim erreicht wird.
Panoramaweg Taubertal wandern: Bad Mergentheim!
Kurort Bad Mergentheim: Warum handelt es sich dabei um einen Kurort? Seinen Ruf als Heilkurort verdankt der Ort seinen Heilquellen. Diese sind sehr magnesium- und sulfathaltig. Im Kurpark besteht an drei Quellen die Möglichkeit, das Wasser zu trinken. Nach der heutigen Wanderung ein ideales Etappenziel. Wo sonst darf zu einem Etappenende frisches Heilwasser getrunken werden?

Aber auch sonst hat Bad Mergentheim sehr viel zu bieten. Im Kurpark lässt es sich hervorragend verweilen. Regelmäßig spielt das Kurorchester auf und es finden Open-Air-Konzerte statt. Tagsüber finden an der Musikmuschel musikalische Springbrunnen-Shows statt. Und abends ist die Musikmuschel zudem bunt beleuchtet.

Am Marktplatz laden mehrere Lokale zu einem Eis oder zum Dinnieren ein. Wer Glück hat, der kann Störchen beim Nisten oder beim „Ausschauhalten“ vom Turm des Münsters zuschauen. Dieser Storch hier macht es einfach so wie wir auf dem Panoramaweg Taubertal: Er genießt die Aussicht.
Das Deutschordensmuseum hat zwar nach der langen Tour am heutigen Tage schon geschlossen. Ansonsten hätten wir uns hier in die jahrhundertelange Geschichte des Deutschen Ordens einlesen und hineinversetzen können. Mit Weikersheim und Bad Mergentheim liegen also gleich zwei schöne Orte auf der dritten Etappe des Panoramaweg Taubertal!
Etappe 4: Von Bad Mergentheim nach Lauda wandern
Vom Kurort Bad Mergentheim geht es heute auf der vierten Etappe auf gut 19 km bis nach Lauda-Königshofen. Die Etappe 4 ist die zweitlängste aller Etappen, es werden jedoch nur moderate 400 Höhenmeter erstiegen. 5 Stunden Gehzeit sollten für diese Tagesetappe eingeplant werden.
Führen die ersten Kilometer noch über teilweise schmale und schattige Waldpfade, so wird es auf Höhe des Ortes Sachsenflur umso aussichtsreicher. Die Reben sind voll von reifen Weintrauben. Wir wandern gemütlich entlang der Weintöcke in Richtung Königshofen.
Zwei größere Anstiege gilt es auf der Etappe zu bewältigen, einer davon steht uns nun bevor. Von Bad Mergentheim nach Sachsenflur führt der Weg stets leicht bergauf; in Richtung Königshofen wiederum bergab.
In Königshofen besteht die Möglichkeit, die Etappe abzukürzen oder anzufangen. Denn Königshofen verfügt, wie viele andere Etappen vom Panoramaweg Taubertal ebenfalls, über einen eigenen Bahnhof.
Von Königshof nach Lauda wandern
Lauda-Königshofen: Das ist eine sogenannte „Doppelstadt“. Nachdem wir einige Meter entlang der Bahngleise in Königshofen gewandert sind, folgt nach dem Überqueren der Gleise der zweite größere Anstieg des Tages.
Oberhalb des Weinortes Beckstein lädt ein schattiger Rastplatz zu einer willkommen Pause ein. Denn die Sonne meint es heute gut mit uns. Nach einer kleinen Trinkpause wandern wir in den Ort, welchen wir auch gleich wieder durch große Weinberge verlassen.
In Richtung unseres Tagesziels Lauda führt die Route nun wieder bergab. In Lauda erwartet uns eine kleine, schmucke Altstadt mit vielen alten Fachwerkhäusern. Hier lohnt es sich, ein wenig durch den Ort zu schlendern und dabei den Tag ausklingen zu lassen.
Wir gönnen uns noch ein kleines Eis in einer Eisdiele und machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Ins Auge fällt dabei eine alte, ausrangierte und ausgestellte Lok. Ein echter Hingucker! Vom Bahnhof aus geht es zurück zur Unterkunft und am Tag drauf natürlich auf die Etappe 5 nach Tauberbischofsheim!
Etappe 5: Lauda – Tauberbischofsheim
Am fünften Tag auf dem Panoramaweg Taubertal wandern wir von Lauda nach Tauberbischofsheim. Knapp 10 km ist die heutige Tagesetappe lang und mit etwas mehr als 200 Höhenmeter Aufstieg die vermutlich leichteste aller neun Etappen. Gut drei Stunden Gehzeit dürft ihr für diese Tagesetappe einplanen.


Die heutige Etappe verläuft anfangs über ein schattiges Waldstück, bevor wir eine ganze Weile zwischen Feldern und Wiesen entlang wandern dürfen. Fast schon obligatorisch liegt auch heute wieder ein Weinberg auf der Strecke.
An der Steinbacher Höhe legen wir eine kurze Pause ein und nutzen die eingepackte Sonnencreme. Auf diesem Streckenabschnitt wird in der prallen Sonne gewandert; aussichtsreich, aber ohne Sonnencreme droht ein Sonnenbrand.
Von der Steinbacher Höhe zum Bismarckturm
Vom Wegpunkt Steinbacher Höhe ist es eine gute dreiviertel Stunde Gehzeit bis zum Bismarckturm. Dabei handelt es sich um eine gut 9 Meter hohe Feuersäule ohne Aussichtfunktion. Dennoch können wir von hier aus einen ersten tollen Blick auf die Fechterstadt Tauberbischofsheim werfen.
Vom Bismarckturm aus geht es bergab in Richtung Stadtzentrum. Wir überqueren die Tauber und stehen auch schon vor einem der markantesten Gebäude der Stadt.
Tagesziel: Tauberbischofsheim
Zu den markantesten Gebäuden gehören u.a. das Kurmainzische Schloss mitsamt Türmersturm. Die Geschichte vom Schloss reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Im Schloss ist das Tauberfränkische Landschaftsmuseum beheimatet. Auf dem Weg zum Rathausplatz kommen wir am schönen Riemenschneider-Brunnen vorbei. Unser Tipp: Hinter dem Kurzmainzischen Schloss lädt der im Jahr 2025 neu gestaltete Schlosspark tbb_ zu einer Pause ein. Ein Ruheidyll inmitten der Stadt!
Das Tagesziel ist auch gleichzeitig der Höhepunkt der Etappe 5 vom Panoramaweg Taubertal. Tauberbischofsheim: Sportinteressierte aus der ganzen Welt kennen die Stadt seit Jahrzehnten aus dem Fechtsport. Denn viele Jahre lang trainierten im Olympiastützpunkt zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister. Kein Wunder also, dass Tauberbischofsheim mittlerweile den Ortszusatz „Fechterstadt“ tragen darf.

Auf dem Rathausplatz vor dem im neugotischen Stil erbauten Rathauses gibt es mehrere Cafés und Restaurants. Hier könnt ihr bei einer Einkehr den Tag hervorragend ausklingen lassen. Ein toller Ort, um Fotos für unsere Social Media-Kanäle zu ergattern (Folgt uns doch auch: Instagram, Facebook, Pinterest, Newsletter).

Noch mehr über die Stadt Tauberbischofsheim und die durch TBB verlaufenden Jakobswege findet ihr in –> diesem separaten Wanderbericht Tauberbischofsheim.
Etappe 6: Von Tauberbischofsheim zum Kloster Bronnbach
Auf der ca. 17 km langen Etappe erreichen wir heute ein sehr schönes Tagesziel: das Kloster Bronnbach. Die sechste Etappe startet in Tauberbischofsheim bietet gleich zu Beginn schöne Aussichten auf die Stadt, die weltweit Bekanntheit durch ihre Weltmeister und Olympiasieger im Fechten errungen hat. Wir wandern durch des Naturschutzgebiet Apfelberg und erreichen bei Hochhausen die breiteste Stelle des Taubertals. Nach ca. 11 km stehen wir vor dem ersten Höhepunkt der Tour, der Burg Gamburg.

Bekannt ist sie für die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Diese können auch in Augenschein genommen werden: Die Burg hat zu ausgewählten Zeiten geöffnet . Aber auch der bloße Anblick der Burg lohnt sich schon. Entlang der Eulschirbenmühle und einigen schönen Bildstöcken führt die Route für ca. 1,5 Stunden Gehzeit zum Etappenziel, dem Kloster Bronnbach.
Highlight auf dem Panoramaweg Taubertal: Kloster Bronnbach
Das Kloster Bronnbach ist eine ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebten und arbeiteten hier die Mönche der Abtei. Danach ging das Kloster in den Besitz des Fürstenhauses Löwenstein-Wertheim-Rosenberg über. Sie nutzten das Gebäude und Gelände u.a. als Residenz, Verwaltungssitz und Wirtschaftsstandort. Zu sehen gibt es hier so einiges; von Orangerie über barocken Saal bis hin zu einem schönen romanisch-gotischen Kreuzgang.

Wer wandert, der wird irgendwann hungrig. Und da kommt das Restaurant in der Orangerie mit eindrucksvollem Fresko genau richtig. Das spektakuläre Außenfresko mit 20 m Breite bei 4,5 m Höhe sorgt für ein ganz besonderes Ambiente. Es gilt als größtes Außenfresko nördlich der Alpen. Warme und kalte Gerichte, Kaffee und Kuchen: Das Restaurant in der Orangerie lädt ein!
Am Kloster Bronnbach endet diese Etappe bzw. startet die nächste, die siebte Etappe vom Panoramaweg Taubertal! Praktisch: Die Bahnhaltestelle am Kloster Bronnbach ist perfekt gelegen!
Etappe 7: Vom Kloster Bronnach nach Wertheim am Main
Auf der siebten Etappe vom Panoramaweg geht es entspannt zu. Die Tagesetappe ist mit ca. 9,5 km Wegstrecke die kürzeste aller 9 Etappen und kann gut in etwas weniger als drei Stunden erwandert werden. Mit dem Kloster Bronnbach und der Stadt Wertheim am Main hat sie zwei tolle Highlights zu bieten. Und mit dem Wasserfall „Hoher Fall“ liegt einer der höchsten Wasserfälle des Taubertals auf der Route.

Von Bronnach aus führt die Route vorbei an der Konradskapelle und Schafhof. Anschließend bietet sich ein Abstecher auf den Satzenberg an. Hier befinden wir uns an der letzten noch bewirtschafteten Terrassensteillage des Taubertals. Aufmerkam werden wir auf die Wegmarkierung vom Wanderweg „LT 3 Wein und Glaube“, denn diesen sind auch bereits gewandert und haben ihn im ausführlichen Blogbeitrag beschrieben.


Weiter führt der Panoramaweg Taubertal dann abwechselnd über aussichtsreiche Feld- und Wiesenabschnitte, dann wieder über schattige Waldwege. Kurz vor Wertheim liegt der kleine Aussichtsturm „Weißer Turm“ auf der Strecke. Und nach fast 3 Stunden Gehzeit ist dann mit Wertheim die nördlichst gelegene Stadt Baden-Württembergs erreicht.
Etappe 8: Von Wertheim nach Boxtal wandern
Wertheim: Hier durften wir bereits ein verlängertes Wochenende verbringen und stellen die zweitgrößte Stadt des Taubertals ausführlich im Blogbeitrag „5 tolle Tipps für den Besuch der Stadt Wertheim“ vor. Wertheim: Eine wirklich sehenswerte Stadt auf der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Vor allem die Burg Wertheim, von welcher aus ihr eine tolle Aussicht habt, ist einen Besuch wert. In Wertheim mündet die Tauber in den Main. Sehr schön ist die Bootsanlegestelle, an welcher schon fast maritimes Flair herrscht. Die Innenstadt ist geprägt von schmalen Gassen, historische Häusern, Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster im Ortszentrum. Eine herrliche, an das Mittelalter erinnernde Atmosphäre herrscht in Wertheim!


Bei all dem Fachwerk weiß das Auge gar nicht so recht, wo es zuerst hinschauen soll. Lohnenswert ist auch der Besuch der Stiftskirche mit ihrem imposanten Kirchenschiff. Unser Tipp: Einfach in einem der Lokale einen Kaffee mit Kuchen bestellen und die Szenerie auf sich wirken lassen!


In Wertheim endet dann auch schon die vorletzte Etappe vom mehr als abwechslungsreichen Panoramaweg Taubertal.
9. und letzte Etappe vom Panoramaweg Taubertal: Von Boxtal nach Freudenberg wandern
Leider steht heute mit der 9. Etappe schon die letzte vom Panoramaweg Taubertal bevor. Burgen, Schlösser, Fachwerkstädte, Weinberge: Was wir schon alles haben sehen dürfen! Auch die letzte Etappe mit ihren etwas mehr als 10 km Strecke hat noch einige schöne Höhepunkte zu bieten. Von Boxtal wandern wir gut drei Stunden bis nach Freudenberg und ersteigen dabei ca. 400 Höhenmeter. Und gleich zu Beginn führt die Route wieder aussichtsreich bergauf.


Mit dem Naturdenkmal „Hohe Steine“ erreichen wir ein bemoostes Felsenmeer und legen einen Stopp an einer kleinen Aussichtsplattform ein. Nach einer kurzen Trinkpause folgen wir den Wegmarkierungen weiter in Richtung Freudenberg und erreichen eine Brunnen mitsamt „Määhock“-Skulptur. Der „Määhock“ war einst ein Wassergespenst, vor welchem sich die Einwohner fürchteten. Es soll sich im Main aufgehalten und gelegentlich die ein oder andere Person ins Wasser gezogen haben. Gesichtet wurde dieser jedoch schon länger nicht mehr.

Mit der Burg Freudenberg, auch Freudenburg genannt, liegt ein letztes Highlight auf dem Panoramaweg Taubertal. Wie schon die Burg Wertheim, so reicht auch die Geschichte der Freudenburg bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Burg ist frei zugänglich. Im Zweijahres-Rhythmus finden in der Burgruine die Burgfestspiele statt. Von der Burg führt uns die Route steil bergab in den Ortskern von Freudenberg am Main. Über eine Brücke wird der Main überquert und wir erreichen den Bahnhof Freudenberg,
Panoramaweg Taubertal wandern: unser Fazit!
Hier endet nun nach 9 Tagesetappen und 137 km Wegstrecke der Panoramaweg Taubertal. Uns hat der als Qualitätsweg zertifzierte Wanderweg super gut gefallen, denn er ist gespickt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und glänzt mit einer abwechslungsreichen Wegführung. Immer wieder schöne Aussichten auf das Taubertal, viele oft gut erhaltene Burgen und Schlösser, zahlreiche Weinberge, kulinarische Leckerbissen. Ein wirklich toller Mehrtageswanderweg, den wir absolut empfehlen können!

* Dieser Artikel entstand im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit dem Tourismusverband Liebliches Taubertal e.V. Unsere persönliche Meinung wurde davon nicht beeinflusst.
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4. Weitere Wanderwege im Lieblichen Taubertal
- Assamstadt: Bildstockwanderweg 1 (LT-M6)
- Großrinderfelder Panorama-Tour (LT 8)
- Külsheim: LT 6 „Wasser. Wein. Weite.“
- Taubertal Panoramaweg: Alle 9 Etappen
- Taubertal Jakobsweg
- Tauberbischofsheim
- Weikersheim Schloss – Bad Mergentheim
- Wertheim – Kloster Bronnbach (LT 3 Wein und Glaube)
- Wertheim: 5 tolle Wanderwege
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