Kramerplateauweg

Den Kramerplateauweg wandern in Garmisch-Partenkirchen!

Ihr möchtet den Kramerplateauweg wandern? Eine tolle Idee! Wir sind für euch diesen schönen Wanderweg im Winter von Grainau aus nach Garmisch-Partenkirchen wandern gewesen. Highlights dieser leichten Tour in den Ammergauer Alpen sind die Aussichten auf das Waxensteingebirge und die Burg Werdenfels, Namensgeberin für das oberbayerische Werdenfelser Land. Mehr Details erfahrt ihr nun in unserem Wanderbericht über den Kramerplateauweg.




Den Kramerplateauweg wandern ab Grainau!

Wer den Kramerplateauweg wandern geht, der startet normalerweise am „Berggasthof Almhütte“. Unter den Einheimischen nur als „Windbeutelalm“ bekannt. Da uns am heutigen Dienstag die ca. 8km lange, einfache Wanderstrecke als ein wenig kurz erscheint, fahren wir kurzerhand mit dem Bus nach Grainau. Hierdurch verlängert sich die Wanderstrecke um ca. 6km.

Der Berggasthof Almhütte, auch „Windbeutelalm“ genannt, ist der eigentliche Startpunkt vom Kramerplateauweg.

Startpunkt ist also der Bahnhof Grainau. Von hier aus sind wir auch schon am Tag zuvor unsere Wanderung rund um den wunderschönen Eibsee gestartet.

Der Eibsee im Allgäu ist auch als „Karibik Bayerns“ bekannt!

Grainau ist der kleine Nachbarort zu Garmisch-Partenkirchen. Er ist nicht nur bekannt für seinen wunderschönen Bergsee, den Eibsee. Auch die Zugspitzbahn hält bzw. endet hier und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen oder Seilbahnfahrten auf die Zugspitze.

Schön bemalt sind sie ja, die Hausfassaden in Grainau.
Vor imposanter Kulisse steht der Kirchturm von Grainau.

Leider spielt das Wetter heute nicht so sehr mit, von Sonne ist weit und breit nichts zu sehen. Der Waxenstein als Bergmassiv verdeckt auch hin und wieder die einzelnen Sonnenstrahlen, die uns eigentlich erreichen wollten. Aber egal. Heute heißt es den Kramerplateauweg wandern zu gehen.

Aussichten auf Grainau und den Waxenstein

Der gut ausgeschilderte und wirklich leicht zu wandernde Weg zum Kramerplateauweg besticht durch seine Aussichten. Der Waxenstein besteht aus verschiedenen Berggipfeln, die uns auch durch Erklärtafeln am Wegesrand näher gebracht und erklärt werden.

Die Sonne strahlt über dem Waxenstein!
Wer von Grainau zum Kramerplateauweg wandern geht, geht automatisch auch einen Teil vom neuen „Spitzenwanderweg“ durch die Zugspitz Region!

Überrascht sind wir davon, dass wir hier ein Teilstück vom „Spitzenwanderweg Zugspitz Region“ wandern gehen. Dieser neue Rundwanderweg verläuft über 200km Wanderstrecke, welche in 12 Tagesetappen wanderbar sind.

Ein wenig Schnee liegt noch auf dem Wanderweg zum Kramerplateauweg!

Dieses Teilstück ab Grainau ist übrigens auch mit Kinderwagen gut begehbar. Also wirklich easy zu gehen. In unserem Hostel in Garmisch-Partenkirchen wurde uns mitgeteilt, dass dieser Weg speziell für Familien mit Kinderwagen empfohlen wird. Auch viele Einheimische nutzen den Weg zu einem längeren Spaziergang.

Einige Bänke laden ein, sich vom Wandern mit Blick auf Grainau und Waxenstein zu erholen.

Aussichtsreicher Wanderweg ab Grainau mit Blick auf den Waxenstein!

Immer wieder schweifen unsere Blicke auf die gegenüberliegende Waxenstein-Gebirgsgruppe. Diese Gebirgsgruppe ist ein Teil vom Wettersteingebirge, welches vor allem durch seinen wunderschönen Ort Mittenwald bekannt ist. Durch Mittenwald und auf den dortigen Hohen Kranzberg auf 1.397m Höhe sind wir übrigens den Tag darauf gewandert!

Eine Erklärtafel am Wanderweg bringt uns die gegenüberliegende Bergwelt ein wenig näher.
Wandern mit Kinderwagen: hier in Grainau ist es möglich!

Nach knapp über einer Stunde sehen wir dann die ersten Wegweiser und Hinweisschilder auf unser eigentliches Ziel. Da wir von Grainau aus den Kramerplateauweg wandern, sind wir nun auch schon für die eigentliche Wanderstrecke warm gelaufen.

Gleich können wir das Wandern am Kramerplateauweg starten!

Bevor wir den Kramerplateauweg erreichen, müssen wir erst noch einmal wieder ein wenig bergab gehen und eine viel befahrene Straße überqueren. Zuerst sind wir ein wenig irritiert, schenken den Schildern natürlich Glauben und passieren ein kleines Industriegebiet. Und das war dann auch gut und richtig so, wenn auch ein wenig verwirrend.

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Unsere jungwandern.de Wandertasse genießt eine kleine Auszeit an der schönen Brücke am Kramerplateauweg.

Schon bald erreichen wir die Loisach. Links und rechts der Loisach liegt noch reichlich Schnee. Um uns ein wenig zu stärken, legen wir hier dennoch eine kurze Rast ein, bevor wir den Kramerplateauweg wandern gehen.

Ja auch geritten wird am Kramerplateauweg, selbst im tiefsten Winter!

Nachdem wir die Brücke passiert haben, weisen uns massive Holzschilder den Wanderweg. Von hier aus geht es ein paar Meter den Berg hinauf. Ein wenig schweißtreibend für Kinderwagenschieber. Aber durchaus machbar.

Den Kramerplateauweg wandern: ein Holzschild weist uns den Weg!
Nun wandern wir gemütlich auf dem Kramerplateauweg durch ein kleines Waldstück.

Den Kramerplateauweg wandern im Winter!

Nun geht es schnurstracks Richtung „Windbeutelalm“. Die Wegbeschaffenheit ist ideal und schneebefreit. Der größte Teil der Strecke verläuft durch Waldgebiet, sodass wir unsere Seelen baumeln lassen können. Immer wieder kommen uns andere Wanderer entgegen. Nach einer Weile könnten wir an einer Wildfütterung teilnehmen. Leider jedoch finden Fütterungen wohl zu dieser Jahreszeit nicht statt. Dumm gelaufen.

Für den Kramerplateauweg benötigt ihr keine Wanderkarte oder Wanderführer, der Weg ist selbsterklärend.
Hier könnten wir nun einen Abstecher zu einer Wildfütterung machen.
Mal ein etwas anderer Wegweiser als sonst auf dem Kramerplateauweg.

Schon von weitem ist der Berggasthof Almhütte zu sehen. Am Anfang wurden wir uns ein wenig über die Namensgebung „Berggasthof Almhütte“. Ist ein Berggasthof nicht ein Berggasthof, und eine Almhütte eine Almhütte? Kein Wunder dass die Einheimischen sich hier auf „Windbeutelalm“ geeinigt haben.

Nun kommen wir am Berggasthof Almhütte vorbei.

Eifrige jungwandern.de-Blogleser wissen natürlich, dass wir gerne mal eine kleine Rast in einem solch sicherlich urgemütlichen Lokal machen. Da unser Frühstück heute opulenter ausfiel als sonst, zieht es uns allerdings heute mehr Richtung Werdenfelser Burg als in die Windbeutelalm. Außerdem haben wir noch genug warmen und leckeren Ingwer-Kurkuma-Tee in unserer große Thermosflasche. Diese findet ihr übrigens auch in unserem Wanderurlaub Packlisten-Artikel, welchen wir euch wärmstens ans Herz legen möchten (Link folgt nochmals zum Schluss des Artikels).

Was gehört auf meine Packliste für die nächste Wanderung? –> zur Packliste!

Auf dem Kramerplateauweg wandern zur Werdenfelser Burg!

Nun folgen wir dem Kramerplateauweg Richtung Pflegersee. Leider spielt das Wetter zunehmend nicht mehr richtig mit. Immer mehr dunkle Wolken ziehen auf, und schon am frühen Nachmittag verdunkelt sich der Himmel zunehmend.

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Blick vom Kramerplateauweg in Richtung Garmisch-Partenkirchen.
Von hier aus könnten wir jetzt einen Abstecher zum Berggasthof Pflegersee am Pflegersee machen.

Auch die Wegbeschaffenheit lässt zunehmend zu wünschen übrig. Trotz unserer hohen Wanderschuhe macht es keinen Spaß, weiter zum Pflegersee zu gehen. Die zugeschneiten Wege mitten im Wald laden nicht wirklich dazu ein, den Pflegersee zu erreichen.

Seid ihr auch gut ausgestattet für die nächste Wanderung?
Woran solltet ihr bei der nächsten Wanderung auf jeden Fall denken?
Hier erfahrt ihr es!

Was gehört alles in meine Wanderapotheke? Mit diesen Hilfsmitteln seid ihr bestens vorbereitet auf Zeckenbisse, Insektenstiche, wunde Stellen und viele weitere Gefahren!

Wir planen um. Den Kramerplateauweg wandern wir doch nicht zum Berggasthof Pflegersee weiter, sondern machen einen Abstecher zur gut erhaltenen Burgruine Werdenfels.

Rodler kreuzen den Kramerplateauweg; Obacht!

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Nun haben wir die Werdenfelser Hütte an der Burgruine Werdenfels erreicht.

Die Burgruine Werdenfels ist eine größere Burgruine, deren Ursprünge sich bis zu Beginn des 13. Jahrhunderts zurück datieren lassen. So ganz sicher sind sich die Forscher da auch nicht. Wichtig jedoch zu wissen ist, dass diese Burg Namensgeber der gesamten Region „Werdenfelser Land“ ist.

Durch die Bäume und wegen des bescheidenen Wetters nur schlecht zu erkennen: die Burgruine Werdenfels.
Ein paar Meter hinauf müssen wir noch wandern, um Werdenfels einzunehmen.

Interessant zu erwähnen ist es, dass sich diese Burg in Privatbesitz befindet. Also genau so wie der Eibsee, den wir ja am Tag zuvor bewandert sind.

Hohe Mauerreste sind von der Burg Werdenfels noch zu bestaunen.
Unser jungwandern.de Wanderbecher fühlt sich in der Burg Werdenfels jedenfalls pudelwohl.

Fazit: Den Kramerplateauweg wandern kann man mal machen!

Von hier oben aus benötigen wir ca. eine Stunde zurück zu unserer Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen. Unser Fazit zum Kramerplateauweg fällt durchwachsen aus. Ein paar Aussichten auf die Bergwelt, Einkehrmöglichkeit in der Windbeutelalm und Pflegersee (nicht zu empfehlen bei verschneitem Wanderweg!) und die Burgruine Werdenfels sind die Highlights des ansonsten eher längeren Spazierweges.

Blick auf Garmisch-Partenkirchen von der Burgruine Werdenfels.

Wir empfehlen euch ganz klar eher das Wandern um den Eibsee, der Partnachklamm oder einen Ausflug nach Mittenwald, um die Hohe Kranzbergrunde wandern zu gehen (unser Tipp!).

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